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Mehr als hundertmal zugestochen: Mörder von junger Frau in USA erhält lebenslange Haftstrafe

© CC0 / Pixabay/Ichigo121212Gefängnis (Symbolbild)
Gefängnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.07.2021
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Der 27-jährige Nathaniel Rowland, der im März 2019 die College-Studentin Samantha Josephson im US-Bundesstaat South Carolina entführt und ermordet hatte, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten mehr als zwei Jahre – nun wurde dem Täter die scheinbar harmlose Autoverwechslung zum Verhängnis.
Der am 20. Juli 2021 begonnene Gerichtsprozess gegen Nathaniel Rowland endete am Dienstag mit einem eindeutigen Urteil – der Angeklagte wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Geschworenen waren sich beim Schuldspruch in allen drei Anklagepunkten einig: Zur Last wurden Rowland nämlich Mord, Entführung und illegaler Waffenbesitz gelegt. Darüber berichtet das US-amerikanische Nachrichtenportal FITSNews.
Im März 2019 war sein 21-jähriges Opfer Samantha Josephson nach einer Nacht in Columbias Vergnügungsviertel Five Points irrtümlicherweise in Rowlands schwarzen Chevrolet Impala eingestiegen – in der festen Annahme, es sei das bestellte Uber-Auto.
Der Pkw brachte sie aber nicht nach Hause – hingegen tappte sie in Rowlands Falle und wurde im Auto eingesperrt, als er die Kindersicherung aktivierte. Kurz darauf tötete sie der Mann auf grausamste Weise. Josephson soll stark geblutet haben und innerhalb von zehn bis 20 Minuten ihren Verletzungen erlegen sein.
Ihre Leiche, die mit mehr als 100 Stich- und Schnittwunden übersät war, wurde letztlich 65 Meilen von der Stadt entfernt in einem Waldgebiet aufgefunden. Ermittler, die sowohl Josephsons als auch Rowlands Telefone verfolgt hatten, fanden heraus, dass die beiden etwa 20 Minuten lang zusammen durch Columbia gefahren waren, bevor Josephsons Telefon „mysteriöserweise ausgeschaltet“ wurde.
Die Frau soll ihren Abschluss an der University of South Carolina gemacht und Jura studiert haben.
Achtfacher Mörder von Atlanta, Robert Aaron Long, im Gerichtssaal in Cherokee County in Canton, 27. Juli 2021 - SNA, 1920, 27.07.2021
Massenmörder von Atlanta zu lebenslanger Haft verurteilt
Rowland wurde daraufhin festgenommen und wegen der Entführung und Ermordung von Josephson angeklagt. Während des einwöchigen Prozesses fanden die von der Staatsanwaltschaft hinzugezogenen Experten Josephsons Blut und Handy in Rowlands Auto und brachten es mit dem angeblich bei dem Mord verwendeten Messer in Zusammenhang, heißt es laut Information des US-amerikanischen Nachrichtensenders NBC News.
Das Blut des Opfers wurde unter anderem auf Rowlands Kopftuch und einer Socke gefunden, sagten Experten aus, sowie auf Reinigungsmitteln im Müll hinter dem Haus seiner Ex-Freundin.
Der Richter, der Rowland verurteilte, stellte am Dienstag fest:
„Sie hat offensichtlich einen unglaublichen Kampf gegen Sie geführt und eine ausreichende Spur hinterlassen, damit die Geschworenen sehen können, was Sie getan haben.“
Rowland beteuerte aber seine Unschuld, bevor er verurteilt wurde. Seine Anwälte wiesen wiederum darauf hin, dass sich die Ermittler nicht hundertprozentig sicher gewesen seien, ob sich gerade Rowlands DNA auf dem Messer befunden habe.
Sie stellten auch fest, dass keine DNA des Angeklagten mit der des Opfers übereinstimme. Auch hatte er keine sichtbaren Anzeichen für einen Kampf aufgewiesen, obwohl Josephson anscheinend gekämpft hatte.
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