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Innenminister Reul: Keine Vermissten mehr in NRW nach Flut

© Foto : THW/Maximilian ChristTHW-Kräfte bei Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten, Juli 2021
THW-Kräfte bei Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten, Juli 2021 - SNA, 1920, 28.07.2021
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Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Deutschland hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul im Landtags-Innenausschuss über den Verlauf der Bergungs- und Rettungsarbeiten in den betroffenen Gebieten berichtet. So werden in dem Bundesland ihm zufolge keine Menschen mehr vermisst. Das teilte die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch mit.
Wie Reul weiter betonte, sind in Nordrhein-Westfalen 47 Todesopfer zu beklagen. Nach vorläufigen Angaben wurden 23 Menschen vermutlich auf der Straße von den Wassermassen erfasst und in den Tod gerissen, sagte der CDU-Politiker in der Sondersitzung in Düsseldorf.
Zudem seien 23 Menschen tot aus ihren Wohnräumen oder Kellern geborgen worden. In einem Fall werde die Todesursache noch geklärt. Bei vier Verstorbenen handele es sich um Feuerwehrleute.
Die jüngste Naturkatastrophe ist laut Reul die größte, die NRW je durchlitten hat. An den Bergungs- und Rettungsarbeiten hätten bis zu 23.000 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk und Krisenstäben teilgenommen.
Folgen der Überschwemmung in Erftstadt - SNA, 1920, 20.07.2021
Entsetzt und verzweifelt: Augenzeugen berichten von Hochwasser-Katastrophe
Bei der Eröffnung der Sitzung haben die Abgeordneten und Innenminister Reul der Toten bei den Überschwemmungen sowie der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage im Chempark in Leverkusen mit einer Schweigeminute gedacht.
Bei der gewaltigen Explosion im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig der Betreiberfirma Currenta am Dienstag waren mindestens zwei Menschen gestorben, 31 Menschen wurden teils schwer verletzt.
Seit dem 12. Juli gab es im Westen und Südwesten Deutschlands starke Regenfälle, die zerstörerische Überflutungen auslösten. Bei der Hochwasser-Katastrophe kamen Medienberichten zufolge mindestens 176 Menschen ums Leben, etwa 150 Menschen werden vermisst. Die Schäden werden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.
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