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Habeck bescheinigt Laschet „Wetterfroschpolitik“ und steht Baerbock zur Seite

© AFP 2021 / GREGOR FISCHERDer Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung im norddeutschen Husum,den 14. Juli 2021. Symbolfoto
Der Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung im norddeutschen Husum,den 14. Juli 2021. Symbolfoto - SNA, 1920, 28.07.2021
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Der Grünen-Co-Vorsitzende Robert Habeck hat in einem Sommerinterview für den TV-Sender Sat1 den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet ins Visier genommen. Zugleich hat er sich klar an die Seite der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock gestellt.
Es waren nur 15 Minuten Sendezeit am Dienstagabend im TV-Sender Sat1 ausgestrahlt, doch schon genug für Habeck, um die eigene Partei zu loben und die politische Konkurrenz zu kritisieren. Zur Glaubwürdigkeit hätten die letzten Monate allerdings nicht beigetragen, sagte er mit Blick auf Patzer von Annalena Baerbock. Aber die Grünen seien die glaubwürdige Partei beim Klimaschutz. „Wir haben die Antworten, wir haben sie ehrlich aufgeschrieben, wir haben sie durchgerechnet, und wenn sie schauen, was die politischen Mitbewerber machen, dann ist das Wetterfroschpolitik.“
Über den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet sagte Habeck, er „klettert mal rauf die Leiter, mal runter die Leiter“. Der CDU-Mann habe „kein Konzept, keinen Plan, keine Antworten“. Der Grünen-Politiker fragte: „Ja, er hat ja nicht mal eine innere Haltung dazu, und wollen wir wirklich eine Partei an der Spitze, die keine innere Haltung zu den großen Themen unserer Zeit hat?“ Seine Antwort: „Ich sage, Nein.“
In der Steuerpolitik kritisierte der Grünen-Chef dann die CDU und die FDP: „Also, je reicher man ist, umso mehr kriegt man noch Steuervorteile von CDU und FDP, und das wird dann als bessere Politik verkauft.“ Die Grünen dagegen wollten etwa mit der Kindergrundsicherung dafür sorgen, dass jedes Kind dem Staat gleich viel wert ist.

Habeck hält an Baerbock fest

Angesichts der vielen Skandale um die grüne Kandidatin Baerbock, ob wegen der Plagiatsvorwürfe, der nachgemeldeten Einnahmen oder nun wegen der ungeschickten Verwendung des „N-Wortes“, wurde schon öfter spekuliert, ob Habeck doch noch die Kanzlerkandidatur übernimmt. Zumindest öffentlich zeigt sich Habeck unerschütterlich an der Seite von Baerbock. Man müsse mit der gegenwärtigen Aufstellung „erfolgreich durchdribbeln“, sagt er weiter im Sat1-Interview. Er wolle trotz ihrer Patzer nicht die Kandidatur auswechseln. Zur Glaubwürdigkeit hätten die letzten Monate allerdings nicht beigetragen. Aber es werde „an den nächsten Auftritten, an den nächsten Ansprachen liegen, genau diese Monate wieder vergessen zu lassen“.
Bücher (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.07.2021
„Welten dazwischen“: Plagiatsjäger Weber vergleicht Bücher von Habeck und Baerbock
Zum Schluss wünschte er sich und Baerbock, „dass wir wieder zu Themen kommen und über Themen reden, die das Land nach vorne bringen, und nicht über missglückte Formulierungen oder nicht nachgewiesene Zitate“.
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