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Bund plant erweiterte Testpflicht für Einreisen, US-Behörden empfehlen auch Geimpften Masken

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 28.07.2021
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Bund plant erweiterte Testpflicht für Einreisen ab 1. August; Integrationsbeauftragte fordert besseres mehrsprachiges Impfangebot; US-Behörden empfehlen auch Geimpften Masken wegen Delta; Experten rechnen mit deutlich mehr Firmenpleiten; Weiter Lockdown in Sydney; Olympia in Tokio erfolgreichste digitale Spiele
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Bund plant erweiterte Testpflicht für Einreisen ab 1. August

Der Bund plant nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schon ab dem 1. August eine erweiterte Testpflicht für Einreisen nach Deutschland. Der Bund habe zugesichert, er werde das jetzt bis zum 1. August alles probieren mit einer einheitlichen Testpflicht nicht nur für Flugreisen, sondern auch beispielsweise für alles was an normalem Autoweg oder Bahnweg komme, sagte Söder in der ARD. Er glaube, dass das jetzt verständlicher, klarer und sicherer sei. Das ursprüngliche angedachte Datum für eine Einreiseverordnung ab 11. September wäre ein Witz gewesen, sagte Söder, da sei der Urlaub vorbei selbst in den Ländern mit späten Ferien.

Integrationsbeauftragte fordert besseres mehrsprachiges Impfangebot

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, fordert ein verbessertes mehrsprachiges Impfangebot in den Kommunen. Nötig sei ein mehrsprachiges und aufsuchendes Informations- und Impfangebot vor Ort. Es gebe gute Beispiele in den Kommunen – von Corona-Lotsen, die vor Ort aufklären über Info-Busse und Lautsprecherwagen bis hin zu mobilen Impfstationen, sagte die CDU-Politikerin der „Rheinischen Post“. Diese Beispiele müssten jetzt lokal und kommunal Schule machen.

US-Behörden empfehlen auch Geimpften Masken wegen Delta

Die US-Behörden haben Geimpften empfohlen, in Corona-Hochrisikogebieten innerhalb der USA in Innenräumen wieder Masken zu tragen. Die Gesundheitsbehörde CDC begründete die Empfehlung mit den infolge der Delta-Variante steigenden Corona-Infektionszahlen. Für Gebiete mit erheblichen und hohen Übertragungsraten empfiehlt die CDC vollständig Immunisierten, in öffentlichen Innenräumen Maske zu tragen, sagte Behördenleiterin Rochelle Walensky. Die Wirksamkeit der Impfstoffe sei auch bei der Delta-Variante hoch, doch neuere Daten deuteten darauf hin, dass in manchen Fällen einige Vakzinierte ansteckend sein und das Virus auf andere übertragen könnten. Walensky bezeichnete die neuen Erkenntnisse als „besorgniserregend“.

Experten rechnen mit deutlich mehr Firmenpleiten

Der deutschen Wirtschaft droht nach Expertenmeinung nach dem Auslaufen staatlicher Hilfsleistungen ein deutlicher Anstieg bei den Firmenpleiten. Biner Bähr, Insolvenzexperte der internationalen Kanzlei White & Case, sagte gegenüber der „Rheinischen Post“, er rechne für das kommende Jahr mit etwa 30.000 Unternehmensinsolvenzen. Dass die Insolvenzantragspflicht zwischenzeitlich ausgesetzt gewesen sei, habe zwar vielen geholfen, die Krise zu bewältigen. Aber durch die staatliche Hilfe verzögere sich der notwendige Strukturwandel in bestimmten Bereichen. Es bestehe die Gefahr, dass manche sich mit dem Geld des Staates ausruhen.

Weiter Lockdown in Sydney

Der Lockdown in Sydney wird um weitere vier Wochen verlängert. Weil trotz des Lockdowns die Corona-Infektionszahlen in Sydney steigen, bleiben die Ausgangsbeschränkungen für die australische Millionenmetropole einen weiteren Monat bestehen. Die bereits seit fünf Wochen geltenden Maßnahmen werden bis zum 28. August verlängert, wie die Behörden heute mitteilten. Bislang wurden 177 Fälle im Zusammenhang mit einem Mitte Juni registrierten Corona-Ausbruch registriert, bei rund 5,2 Millionen Einwohnern.

Olympia in Tokio erfolgreichste digitale Spiele

Die Olympischen Spiele in Tokio stoßen in sozialen Medien nach Angaben der Organisatoren auf ein gewaltiges Interesse. Es seien die digital am meisten genutzten Spiele, erklärte der zuständige Marketingchef des Internationalen Olympischen Komitees, Christopher Carroll, heute. Die Organisatoren registrierten auf den von ihnen bespielten sozialen Medien einen Datenverkehr, der seit dem Beginn des Spektakels bereits doppelt so hoch sei wie bei den vorherigen Sommerspielen in Brasilien.
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