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Olympia 2020: Deutsche Judoka verteidigt Trainer nach Ohrfeige-Video

© REUTERS / KIM KYUNG-HOONOlympische Spiele in Tokio
Olympische Spiele in Tokio - SNA, 1920, 28.07.2021
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Ein Video mit der deutschen Judo-Kämpferin Martina Traydos und ihrem Trainer Claudiu Pusa hat am Dienstag für heftige Reaktionen gesorgt. In der Aufnahme war zu sehen, wie der Trainer die Athletin vor ihrem Wettkampf zuerst kräftig durchschüttelt, und ihr daraufhin eine Ohrfeige verpasst. Traydos äußerte sich nun zu der Szene auf Instagram.
Der 32-Jährigen zufolge handelt es sich dabei um ein Ritual, das sie motiviert.
„Sieht so aus, als ob das nicht hart genug war“, kommentierte die Sportlerin auf Instagram.
„Ich wünschte, ich hätte heute eine andere Schlagzeile machen können. Wie ich bereits gesagt habe, ist es ein Ritual, das ich vor Kämpfen ausgewählt habe. Mein Trainer tut nur das, was ich von ihm will, um mich zu motivieren“.
Der in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm auftretenden Athletin hat „das Ritual“ aber nicht geholfen: sie hat im 1/16. Finale gegen Szofe Özbas verloren.
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Der Judo-WeltverbandInternational Judo Federation (IJF) sprach am Mittwoch eine Warnung gegen einen deutschen Trainer aus, ohne dabei explizit Trajdos, Pusa oder die Szene von den Wettkämpfen am Dienstag zu nennen. Die IJF rügte den Coach für sein „schlechtes Verhalten während des Wettbewerbs“, wie sie via Twitter mitteilte.
Die Olympischen Spiele in Tokio finden vom 23. Juli bis zum 8. August statt. Judo ist die erste asiatische Kampfsportart, die in das olympische Programm aufgenommen wurde (im Jahr 1964).
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