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Von Querdenkern beschimpft: Bundesregierung verurteilt Angriffe auf Hochwasser-Helfer

© REUTERS / BERNHARD RESCHREITER-LADNERHochwasser-Katastrophe in Österreich
Hochwasser-Katastrophe in Österreich - SNA, 1920, 28.07.2021
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Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW), das mit insgesamt 4000 Kräften in den Hochwasser-Katastrophengebieten aktiv ist, sind Medienberichten zufolge beschimpft und mit Müll beworfen worden. Die Bundesregierung hat Angriffe auf Helfer in den Hochwasser-Gebieten scharf verurteilt.
„Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden“, sagte die Vize-Präsidentin des THW, Sabine Lackner, am Samstag im RTL/ntv-„Frühstart. „Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen“, fügte Lackner hinzu.
Hinter den Angriffen steckten vor allem Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgäben. Es würde von diesen Menschen bewusst Stimmung gemacht.
Die Bundesregierung verurteilte nun Angriffe auf Helfer in den Hochwasser-Gebieten scharf.
Dies sei leider nicht der erste vergleichbare Vorfall gewesen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin.
„Wir tolerieren keine solchen Angriffe auf Helferinnen und Helfer. Und wir tolerieren auch nicht die Ausnutzung der Lage durch extreme Kräfte.“
„Eine Instrumentalisierung dieses schlimmen Geschehens, das Konterkarieren von unmittelbar wichtigen Hilfsleistungen und das Ausnutzen der angespannten Lage der Menschen vor Ort, verbunden mit Mobilisierungsversuchen, ist hier klar zu erkennen“, sagte Demmer mit Blick auf die Hochwassergebiete insgesamt.
Details nannte sie nicht. Bereits in der Corona-Pandemie sei zu sehen gewesen, wie sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter, Verschwörungsanhänger und Rechtsextremisten versucht hätten, die Gesellschaft unter dem Deckmantel der Demonstrations- und Meinungsfreiheit und einer legitimen Kritik an staatlichen Maßnahmen zu spalten.
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Demmer bedankte sich zudem für die weltweiten Beileidsbekundungen in der Hochwasserkatastrophe und für zahlreiche Hilfsangebote aus dem Ausland. So habe ein Feuerwehrteam aus Polen mit 150 Trocknungsgeräten geholfen. „Für die deutsch-polnischen Beziehungen ist das ein sehr schönes Zeichen.“
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