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Aserbaidschan und Armenien vereinbaren Waffenruhe

© SNA / Alexey Kudenko  / Zur BilddatenbankAserbaidschanische Soldaten auf dem Gebiet des Bezirks Agdam
Aserbaidschanische Soldaten auf dem Gebiet des Bezirks Agdam - SNA, 1920, 28.07.2021
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Aserbaidschan und Armenien haben den Vorschlag der russischen Seite über die Waffenruhe akzeptiert. Dies bestätigten die Verteidigungsministerien der beiden Staaten.
„Aserbaidschan hat die Initiative der russischen Seite in Bezug auf die Verhängung der Waffenruhe an der armenisch-aserbaidschanischen Staatsgrenze ab 10:00 Uhr (Ortszeit in Baku) unterstützt“, heißt es im Statement des Verteidigungsministeriums.
Ferner hieß es, dass die armenische Seite die Lage weiter anheize und „unsere Positionen“ weiter beschieße.
Auch das armenische Verteidigungsministerium informierte auf seiner Webseite darüber, dass die Wiederaufnahme der Waffenruhe vereinbart worden sei. Diese wird demnach im Großen und Ganzen befolgt.
Am Mittwoch hatten die beiden Seiten einander Aggression vorgeworfen. In der Nacht kam es Medienberichten zufolge zum gegenseitigen Beschuss. Armenien meldete dabei zwei Todesopfer und zwei Verletzte; Aserbaidschan sprach von zwei Verletzten.
Flaggen von Armenien und Aserbaidschan im Grenzgebiet  - SNA, 1920, 26.07.2021
Grenzstreit im Kaukasus: Armenien und Aserbaidschan werfen einander Beschuss vor
Die Lage an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan hat sich seit dem 14. Juli verschlechtert. Das armenische Verteidigungsministerium gab den Tod eines armenischen Soldaten durch einen Schuss der aserbaidschanischen Streitkräfte bekannt. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium beschuldigte die armenischen Streitkräfte, die Stellungen des aserbaidschanischen Militärs beschossen und einen aserbaidschanischen Soldaten verletzt zu haben. Am 19. Juli wurde das Gefecht an der Grenze wieder aufgenommen.
Die beiden Ex-Sowjetrepubliken hatten zuletzt vom 27. September bis zum 9. November um Bergkarabach gekämpft, als unter Vermittlung Russlands eine Erklärung zur Einstellung der Kampfhandlungen unterzeichnet wurde. Russland hat in Bergkarabach seine Friedenstruppen stationiert. Aserbaidschan holte sich dabei weite Teile des Anfangs der 1990er Jahre verlorenen Gebiets zurück. Mehr als 6500 Menschen starben.
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