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Nachtnews: Tunesien verhängt Ausgangssperre, Spanien und Niederlande Corona-Hochinzidenzgebiete

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 27.07.2021
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Tunesiens Präsident verteidigt Maßnahmen und verhängt Ausgangssperre; Süd- und Nordkorea öffnen wieder Kommunikationskanäle; Spanien und die Niederlande sind nun Corona-Hochinzidenzgebiete; Tierheim kümmert sich nach Flut um viele Tiere; Wieder viele Unwetter-Einsätze; Tesla macht erstmals über eine Milliarde Dollar Quartalsgewinn
Tunesiens Präsident verteidigt Maßnahmen und verhängt Ausgangssperre
Tunesiens Präsident Kais Saied hat die Übernahme der Regierungsgeschäfte gegen Kritik verteidigt und will die Ordnung im Land mit einem zeitweisen Versammlungsverbot sowie einer Ausgangssperre aufrechterhalten. Diese soll bis Ende August täglich von 19 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gelten. Zudem ist jede öffentliche Versammlung von mehr als drei Menschen untersagt. Der entmachtete Ministerpräsident Hichem Mechichi kündigte an, sein Amt an den von Saied designierten Nachfolger zu übergeben. Saied hatte Mechichi, der auch das Innenministerium führte, am Sonntagabend überraschend abgesetzt. Er hob zudem die Immunität aller Abgeordneten auf und ließ das Parlament für zunächst 30 Tage schließen.
Anhänger der moderaten Ennahda-Partei versammeln sich jenseits des Parlamentsgebäudes. Tunis, 26. Juli 2021 - SNA, 1920, 26.07.2021
Lage in Tunesien zugespitzt – Soldaten umstellen Parlamentsgebäude
Süd- und Nordkorea öffnen wieder Kommunikationskanäle
Süd- und Nordkorea haben ihre direkten Verbindungskanäle nach monatelanger Unterbrechung wiederhergestellt. Das teilten beide Länder heute am 68. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrags zur Beendigung des Korea-Krieges mit. Südkoreas Präsident Moon Jae In tauschte nach Angaben seines Büros seit April persönliche Briefe mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un aus. Dabei hätten sie sich auch auf die Wiederherstellung der Kommunikationsverbindungen geeinigt. Der Schritt werde zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen beitragen.
Spanien und die Niederlande sind nun Corona-Hochinzidenzgebiete
Spanien und die Niederlande sind seit Mitternacht als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. Damit gelten bei der Einreise von dort nach Deutschland zusätzliche Auflagen. Mit der Entscheidung vom Freitag hatte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern reagiert. Die USA kündigten unterdessen an, die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa und anderen Staaten vorerst nicht aufzuheben.
Tierheim kümmert sich nach Flut um viele Tiere
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal werden viele Tiere ins Tierheim gebracht. Dabei handele es sich zum einen um Fundtiere, die von Helfern oder Nachbarn entdeckt würden, sagte die Leiterin des zuständigen Tierheims in Remagen im Kreis Ahrweiler, Madeleine von Falkenburg. Neben Katzen und Hunden seien auch Schildkröten, Reptilien und Koi darunter. Zum anderen wendeten sich derzeit viele Tierbesitzer an das Tierheim und den Tierschutzverein Kreis Ahrweiler, um ihre Tiere vorübergehend in Pflege zu geben.
Wieder viele Unwetter-Einsätze
Teils heftige Gewitter und Starkregenfälle haben in manchen Teilen Deutschlands wieder für zahlreiche Unwetter-Einsätze gesorgt. Ein Schwerpunkt der Schäden lag in Bayern. Die Bahnstrecke München-Salzburg war wegen Bäumen in der Oberleitung zwischen Rosenheim und Salzburg zwischenzeitig gesperrt. In der Nacht entspannte sich die Lage fast überall, so die Polizeidienststellen. Die gesperrte Bahnstrecke München-Salzburg ist seit dem frühen Morgen wieder befahrbar, twitterte die Deutsche Bahn. Es könne aber zu Verzögerungen kommen.
Tesla macht erstmals über eine Milliarde Dollar Quartalsgewinn
Der US-Elektroautobauer Tesla hat ein weiteres Quartal mit Rekordergebnissen geschafft und erstmals mehr als eine Milliarde Dollar in einem Vierteljahr verdient. Das Unternehmen von Elon Musk verzehnfachte den Überschuss in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich auf 1,1 Milliarden Dollar. Das gab Tesla nach US-Börsenschluss in Palo Alto bekannt. Die Erlöse wuchsen um 98 Prozent auf insgesamt 12,0 Milliarden Dollar. Damit lagen die Quartalszahlen klar über den Prognosen der Analysten. Die Aktie reagierte dennoch relativ verhalten und verbuchte nachbörslich zunächst nur leichte Kursgewinne.
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