Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nach Braun und Baerbock: Auch Seehofer erwartet Einschränkungen für Ungeimpfte

© REUTERS / POOLBundesgesundheitsminister Jens Spahn und Innenminister Horst Seehofer nehmen am 21. Juli 2021 in Berlin an einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie teil.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Innenminister Horst Seehofer nehmen am 21. Juli 2021 in Berlin an einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie teil. - SNA, 1920, 26.07.2021
Abonnieren
Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) warnt die Ungeimpften vor möglichen Nicht-Zulassungen zu größeren Veranstaltungen. Zuvor hatte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) am Sonntag für mehr Einschränkungen für Ungeimpfte plädiert und damit eine Debatte angestoßen.
Zwar sind die deutschen Infektionszahlen noch relativ niedrig, doch auch sie steigen kontinuierlich an. In der Debatte um mögliche Einschränkungen für Nicht-Geimpfte zeigt sich Seehofer etwa gegen eine Impfpflicht. Er meinte auch im Interview mit den Sendern RTL und ntv am Montag, mehr Einschränkungen für Ungeimpfte wären keine Diskriminierung.
Er achte es, wenn jemand sich aus persönlichen Gründen gegen eine Impfung entscheide, sagte Seehofer weiter.
„Wir müssen die Leute überzeugen, dass sie sich impfen lassen.“ Man dürfe eine Impfung vor allem nicht zur Voraussetzung für ein Arbeitsverhältnis oder den Abschluss eines Versicherungsvertrages machen. „Das dürfen wir in Deutschland nicht beginnen“, sagte er dazu. „Aber die nicht geimpfte Person muss auch einsehen, dass wir die Gesamtgesellschaft schützen müssen und deshalb nur die Geimpften zu größeren Gemeinschaftsveranstaltungen zulassen können.“

Debatte geht weiter

Zuvor hatte Kanzleramtschef Braun Einschränkungen für Ungeimpfte bei hohem Infektionsgeschehen in Aussicht gestellt. „Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist“, sagte Braun der „Bild am Sonntag“. Im Anschluss nannte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine Impfpflicht im weiteren Kampf gegen die Corona-Krise jedoch als denkbar. „Wir planen keine Impfpflicht“, sagte Kretschmann der DPA. Für alle Zeiten könne er aber eine Impfpflicht nicht ausschließen.
Kanzleramtschef Helge Braun (Archivbild) - SNA, 1920, 25.07.2021
Steigende Inzidenz: Kanzleramtschef Braun will mehr Einschränkungen für Ungeimpfte – Laschet dagegen
Am Montag erklärte dann noch die Chefin der Grünen und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, dass sie angesichts steigender Corona-Infektionszahlen Einschränkungen für Ungeimpfte nicht ausschließe. Dafür wurde von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereits eine mögliche Abschaffung von kostenlosen Bürgertests angesprochen. Derzeit ermöglichen diese Tests den Ungeimpften noch mehrere Freiheiten und Besuchsmöglichkeiten als kostenfreie Alternative zum Impfpass oder Genesenenausweis.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала