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„Imaginärer Feind“ – China sieht Verhältnis zu USA in „ernsthaften Schwierigkeiten“

© AP Photo / Andy WongFlaggen von China und den USA (Symbolbild)
Flaggen von China und den USA (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.07.2021
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Peking bemängelt eine „Kampagne“ der USA gegen die Volksrepublik. Der chinesische Vize-Außenminister Xie Feng fordert laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) Washington dazu auf, die Politik der „Dämonisierung“ und Stimmungsmache zu beenden.
„Wir fordern die Vereinigten Staaten auf, ihre höchst fehlgeleitete Denkweise und gefährliche Politik zu ändern“, sagte der zuständige chinesische Vize-Außenminister Xie Feng am Montag in der ostchinesischen Metropole Tianjin der DPA zufolge. Er sprach von einer „Kampagne“, die im Gange sei, um China zu Fall zu bringen. Das erklärte Feng anlässlich eines Treffens mit der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman.
China sei in den Köpfen der Amerikaner zu einem „imaginären Feind“ geworden. Die Hoffnung in Washington sei womöglich, dass die USA durch die „Dämonisierung“ der Volksrepublik von ihren eigenen strukturellen Problemen ablenken wollen, erklärte Xie Feng. Die Beziehungen beider Staaten seien in „ernsthaften Schwierigkeiten“.
Bei dem Treffen mit Chinas Außenminister Wang Yi habe die Vize-Außenministerin Sherman Sorgen über eine Reihe von Themen geäußert, wie es aus dem US-Außenministerium heißt. Dazu sollen unter anderem „Pekings antidemokratisches Vorgehen in Hongkong“, „der anhaltende Völkermord und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang sowie Pekings Verhalten im Cyberspace oder Einschränkungen der Pressefreiheit gehören.
Zudem habe Sherman ihre Besorgnis über die mangelnde Kooperation Chinas mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus betont, sagte der Sprecher des Ministeriums, Ned Price, der DPA zufolge.
Sherman sei die bisher ranghöchste Vertreterin der US-Regierung, die seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden nach China gereist ist. Als „Vorsichtsmaßnahme“ im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie seien die Gespräche nicht in Peking, sondern in der 130 Kilometer von der Hauptstadt entfernten Stadt Tianjin geführt worden, heißt es in dem DPA-Bericht.
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