Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Berlin verabschiedet sich mit kostenlosem „Freiheitsabendessen“ endgültig von Tegel

© SNA / Artur AleksandrowFlughafen Tegel
Flughafen Tegel - SNA, 1920, 26.07.2021
Abonnieren
An diesem Montag ab 16 Uhr sind Anmeldungen für das sogenannte „Freedom Dinner“ auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel am 7. August möglich. Danach wird mit dem Bau begonnen.
Damit will der Berliner Senat kurz vor der Wahl ein Zeichen für das Leben nach der Pandemie setzen, wie der regierende Bürgermeister Michael Müller erklärte. Tische für rund 2000 Personen werden dafür am 7. August unter freiem Himmel direkt auf der Landebahn gedeckt. Es soll die letzte Gelegenheit sein, auf das Territorium des Flughafens zu gelangen.
Danach wird mit dem Bau der sogenannten „Urban Tech Republic – Berlin TXL“ für Smart City-Konzepte begonnen, eines innovativen Forschungs- und Industrieparks für urbane Technologien. Über das Portal Visitberlin.de wird zur kostenlosen Anmeldung eingeladen. Die Tische sollen übrigens so angeordnet werden, dass sie, aus der Höhe betrachtet, eine Botschaft bilden werden. Diese ist bisher nicht bekannt.
Wie die Veranstalter mitteilen, sind Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste eingeladen, an diesem Abend „die Freiheit und die Vielfalt der Stadt zu feiern“. Ein „kleines kostenloses Catering“ wird von der Stadt angeboten, es darf aber auch eigenes Essen mitgebracht werden. „Weitere Speisen und Getränke können vor Ort erworben werden“, heißt es weiter im Programm. Musiker und Künstler sollen die Gäste unterhalten.
BER Terminal 5 - SNA, 1920, 21.02.2021
BER schließt vorübergehend sein Terminal aus DDR-Zeit
Eine Rathaus-Sprecherin teilte gegenüber dem „Tagesspiegel“ mit, dass der Abend eine halbe Million Euro kosten soll, bezahlt mit Steuergeld aus dem Etat für Veranstaltungen. Allerdings wird das Vorhaben etwa auf Twitter eher kritisiert als gefeiert, und zwar als Verschwendung von Steuergeldern, nicht einmal als „Dankeschön“ an die Helden der Pandemie direkt gerichtet. „500.000 € Kosten bei 2000 Gästen macht 250 € pro Nase. Wer schon mal eine Feier ausgerichtet hat, der hat eine Ahnung, was man für 250 € pro/P bekommt. Berlin hat's ja“, kritisiert etwa ein Twitter-Nutzer.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала