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Berlin will Hunderte „besonders Schutzbedürftige“ aus dem Libanon bei sich unterbringen

© CC0 / betexion/pixabayFlagge Berlins (Symbolbild)
Flagge Berlins (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.07.2021
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Berlins Innensenator Andreas Geisel hat eine Anordnung erlassen, welche die Aufnahme von 500 Flüchtlingen aus dem Libanon ermöglicht. Die entsprechende Mitteilung erschien auf der Webseite der Senatsverwaltung Berlin am Montag.
Das Programm soll nach Angaben fünf Jahre laufen und sieht eine jährliche Quote von 100 besonders schutzbedürftigen Personen mit syrischer und irakischer Staatsangehörigkeit vor, die in den Libanon geflohen sind. Nach aktuellem Stand nahm dieses Land bislang mit Abstand die meisten syrischen Geflüchteten weltweit im Verhältnis zu seiner Gesamteinwohnerzahl auf.
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Ein grünes Licht vom Abgeordnetenhaus Berlin erhielt das Aufnahmeprogramm bereits Ende 2018, aber wegen Corona-bedingten Verzögerungen und umfangreichen Abstimmungen zwischen Bundes- und Landesbehörden wird es erst jetzt in Gang gesetzt. Senator Geisel erhofft deshalb, dass die ersten Familien bereits in diesem Jahr in Berlin aufgenommen werden können. Das Auswahlverfahren findet mithilfe der Expertise des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) statt. Danach werden die Sicherheitsüberprüfungen durch die lokale Landespolizei mit Unterstützung der Bundessicherheitsbehörden folgen, heißt es in dem Schreiben.
„Geflüchteten Menschen zu helfen, ist unsere humanitäre Pflicht. Mit der Berliner Landesaufnahmeanordnung Libanon können wir besonders schutzbedürftigen Geflüchteten in Not einen sicheren Hafen bieten“, wird Geisel vom Pressedienst zitiert.
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