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„Washington Post“ thematisiert Bidens Amtsenthebung wegen Nord Stream 2

© SNA / Dmitri Lelchuk  / Zur BilddatenbankBauarbeiten für die Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland
Bauarbeiten für die Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland - SNA, 1920, 25.07.2021
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Ein amerikanischer Journalist hat in einem Artikel der „Washington Post“ ein Amtserhebungsverfahren gegen US-Präsident Joe Biden wegen des Nord Stream 2-Deals mit Deutschland vorgeschlagen.
Der Journalist Mark Thiessen erinnerte daran, dass die Demokraten im Jahr 2019 einen solchen Prozess gegen Donald Trump eingeleitet hatten, weil er ihrer Meinung nach bei der Aufklärung des Korruptionsskandals mit Hunter Biden (Sohn des amerikanischen Präsidenten Joe Biden – Anm. des Red.) Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski ausgeübt hatte.
Jetzt stellte Thiessen fest, dass der neue Chef des Weißen Hauses ebenso Druck auf Selenski ausübt und ihn dazu zwingt, für Kiew ungünstige Bedingungen zu akzeptieren.
Die Biden-Regierung habe Selenski die Arme verdreht, um sich auf das Abkommen zwischen den USA und Deutschland zu einigen. Das Abkommen wiederum würde Berlin und Moskau ermöglichen, den Bau der Nord Stream 2-Gaspipeline abzuschließen.
Rohrlager auf der Baustelle der Gaspipeline Nord Stream 2 in Sassnitz - SNA, 1920, 23.07.2021
Nord Stream 2 keine Gaswaffe Russlands – Expertenmeinung
Die Inbetriebnahme der Pipeline würde Russland die Möglichkeit bieten, die Gaslieferungen über die Ukraine zu unterbrechen und Gas direkt über die Ostsee nach Deutschland zu liefern.
Der Autor behauptet, dass Donald Trump eine harte Politik gegenüber Moskau verfolgte und mithilfe von Sanktionen den Bau von Nord Stream 2 stoppte. Sein Nachfolger aber setzte die Militärhilfe für Kiew aus, billigte die Verlängerung des Vertrags über die Maßnahmen zur weiteren Reduzierung und Begrenzung strategischer Waffen (START-3) und schloss den Gaspipeline-Deal ab.
Die Fertigstellung von Nord Stream 2 - SNA, 1920, 22.07.2021
US-Deutschland-Deal über Nord Stream 2: Russischer Botschafter sieht darin feindlichen Ton
Thyssen erklärt: „Stellen Bidens Handlungen eine strafbare Tat dar? Natürlich nicht. Sanft zu Russland zu sein, ist kein großes Verbrechen oder Vergehen. Aber den ukrainischen Präsidenten zu bitten, ein Abkommen zu unterzeichnen, das Putin ermöglicht, sein Land zu erwürgen, ist beschämend, wenn auch nicht anklagbar“.
Das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Die Gasleitung soll von der russischen Küste durch die Ostsee nach Deutschland verlaufen. Am 21. Juli gaben Berlin und Washington jedoch eine gemeinsame Erklärung ab, laut der „die Vereinigten Staaten und Deutschland sich einig sind, dass es im Interesse der Ukraine und Europas liegt, dass der Gastransit über die Ukraine über das Jahr 2024 hinaus fortgesetzt wird“.
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