Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Medien nennen „einflussreichsten Verbreiter von Covid-19-Fehlinformationen online“

© REUTERS / NACHO DOCECoronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.07.2021
Abonnieren
Ein osteopathischer Arzt aus Florida namens Joseph Mercola ist von Forschern als „Hauptverbreiter von Coronavirus-Fehlinformationen im Internet“ identifiziert worden, berichtet die „New York Times“ am Sonntag.
Laut der Zeitung hat Dr. Mercola, „ein internet-affiner Unternehmer, der Dutzende beschäftigt“, „über 600 Artikel auf Facebook veröffentlicht, die Zweifel an Covid-19-Impfstoffen aufkommen lassen“. Er führe die Liste „Desinformations-Dutzend“ an, die das Center for Countering Digital Hate (CCDH) zusammengestellt habe. Dort stufe CCDH zwölf Personen ein, die angeblich für „65 Prozent aller Anti-Impfstoff-Nachrichten in sozialen Medien“ verantwortlich seien.
„Mercola ist der Pionier der Anti-Impfstoff-Bewegung“, sagt Kolina Koltai, Forscherin an der University of Washington.
Obwohl Mercolas Posts oft Fragen zur Impfstoffsicherheit enthalten, und keine Behauptungen, dass sie nicht funktionieren würden, hätten Facebook und Twitter „einige seiner Posts mit Warnhinweisen aufrechterhalten“.
Der 67-jährige Mercola selbst sagte der Zeitung in einer E-Mail, dass es für ihn „recht merkwürdig“ sei, „als Superverbreiter von Fehlinformationen Nr. 1“ bezeichnet zu werden. Er argumentierte, dass einige seiner Posts nur Hunderten gefallen hätten, und er verstehe nicht, „wie die relativ geringe Anzahl von Reposts Bidens milliardenschwere Impfkampagne so verheeren könnte“.
„Ich bin der Hauptautor einer von Experten begutachteten Veröffentlichung zu Vitamin D und dem Risiko von Covid-19 und ich habe das Recht, die Öffentlichkeit zu informieren, indem ich meine medizinischen Forschungen teile“, betonte Mercola.
Die Bemühungen gegen ihn seien politisch, fügte Dr. Mercola hinzu, und er beschuldigte das Weiße Haus der „illegalen Zensur durch Absprachen mit Social-Media-Unternehmen“.
Wegen steigender Corona-Fälle und der damit verbundenen veränderten Position der Republikaner zum Thema Impfungen wird die US-Regierung derzeit vermehrt unter Druck gesetzt, eine Impfpflicht einzuführen.
US-Präsident Joe Biden (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.07.2021
Biden unter Druck: Impfpflicht in den USA in Sicht?
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала