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Großbritannien: Trans-Pädophiler belästigt Frauen im Gefängnis – und wird von den Wächtern geschützt

© CC0 / Ezequiel Octaviano/pixabayGöttin der Gerechtigkeit Themis (Symbolbild)
Göttin der Gerechtigkeit Themis (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.07.2021
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Aus Angst als transphobisch gebrandmarkt zu werden, haben die Gefängnisbeamten in einem Frauengefängnis in Großbritannien einem wegen der Pädophilie verurteilten Transgender erlaubt, andere Insassen sexuell zu belästigen und anzugreifen. Darüber berichtet die Zeitung „Daily Mail“ am Freitagabend.
Eine ehemalige Gefangene des privat geführten Frauengefängnisses in der Stadt Ashford, Grafschaft Middlesex, teilte in einem Interview mit der „Daily Mail“ ihre traumatische Erfahrung mit dem Transgender-Insassen. Die Frau, im Artikel Amy Jones genannt, erzählte über den Gefangenen, J., der seine Zeit für die Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens im gleichen Gefängnis absaß.
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Nach ihren Worten rieb J. bei zahlreichen Gelegenheiten seinen erigierten Penis an den Hintern anderer weiblicher Insassen in der Essensschlange in der Gefängniskantine und entblößte wiederholt seine Genitalien. Die 38-Jährige soll ihr zudem bei einem Angriff an die Brüste gegriffen haben. „Der Blick in ihren Augen war erschreckend. Sie starrte mich an, bevor sie sich nach vorne beugte und mir fest an die Brüste griff. Sie drückte sie zusammen, und ich schrie vor Schmerz auf. Ich hatte Angst, dass sie mich vergewaltigen würde”, sagte Amy.
„Die Gefängnisbeamten schützten sie mehr als uns. Sie hatten Angst, der Transphobie bezichtigt zu werden“, meinte sie weiter in Bezug auf J. Dieser soll die Beamten mit der Behauptung manipuliert haben, die Gefängnisregeln würden „ihre“ Rechte verletzen.
„Wenn J. duschen ging, brachte das Gefängnis ein Schild an der Tür an, das besagte, dass niemand sonst eintreten sollte, weil sie wussten, dass es die Frauen aufregen könnte, wenn sie sie nackt sehen würden, aber J. erhob Einspruch dagegen und sagte, dass dies eine Verletzung ihrer Menschenrechte sei. Sie sagte: ,Ich bin eine Frau und ich möchte mit anderen Frauen duschen’“, erzählte Amy.
Das britische Justizministerium hatte 2016 eine Richtlinie verabschiedet, die es Verurteilten, die sich selbst als Transgender bezeichnen, erlaubt, in Gefängnissen für ihr angenommenes Geschlecht untergebracht zu werden. Dies ist auch ohne den Besitz eines Zertifikats zur Geschlechtsanerkennung möglich, obwohl nur dieses einer Person die für ihr erworbenes Geschlecht angemessenen Rechte verleihen kann. Nach Angaben der Zeitung identifizierte sich bislang etwa einer von 50 Männern, die ins Gefängnis geschickt werden, als Transfrau.
In Bezug auf die Richtlinie liegt laut Amy Jones der Vergleich mit einem Betrunkenen nahe, dem man eine Bar leiten lässt. „Wenn eine Transfrau wegen Gewalt gegen Frauen oder Sexualdelikten gegen Frauen oder Kinder inhaftiert ist, sollte sie nicht mit Frauen im Gefängnis sein. Es ist, als würde man einen Crack-Süchtigen in ein Crack-Haus stecken oder einen Alkoholiker in eine Kneipe“, betonte sie im Interview.
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Amys Worte sind nicht unbegründet: 2018 ist die Transfrau Karen White wegen der Vergewaltigung von zwei weiblichen Gefangenen in einem Gefängnis verurteilt worden, in dem sie wegen eines anderen Sexualdelikts in Untersuchungshaft saß. Amy Jones ihrerseits leitete vor kurzem eine erfolglose gerichtliche Überprüfung dieser Richtlinie gegen das Ministerium ein und reichte eine Zivilklage auf Entschädigung gegen das Gefängnis und das Ministerium ein.
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