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Französischer Senat stimmt für Impfpflicht im Gesundheitswesen und Corona-Pässe

© REUTERS / PASCAL ROSSIGNOLDemo gegen Gesundheitspässe und Impfpflicht in Paris (Archivbild)
Demo gegen Gesundheitspässe und Impfpflicht in Paris (Archivbild) - SNA, 1920, 25.07.2021
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Frankreichs Parlamentsoberhaus – der Senat – hat in der Nacht zum Sonntag ein Gesetz mit verschärften Corona-Regeln beschlossen, gab das Gremium auf Twitter bekannt.
Der mit 199 Ja- und 123 Neinstimmen angenommene Entwurf sieht unter anderem eine Ausweitung des Gesundheitspasses vor. Mit dem Dokument werden ein negativer Coronatest, eine Impfung oder Genesung nachgewiesen. Der sogenannte Hygiene-Pass soll ab dem 15. September für das Betreten geschlossener öffentlicher Räume notwendig werden, etwa Kinos, Theater, Museen oder Restaurants mit Ausnahme von Terrassen.
Laut der geplanten Regelung ist der Corona-Pass für Minderjährige nicht obligatorisch. Jugendliche im Alter von 16 oder 17 Jahren werden dem Entwurf zufolge keine Erlaubnis ihrer Eltern für eine Coronavirus-Impfung brauchen.
Für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie für Feuerwehrleute wird dem Senat zufolge eine Corona-Impfpflicht gelten. Die Institution fordert außerdem die Zulassung von jedem Impfstoff in Frankreich, den die Weltgesundheitsorganisation anerkannt hatte.
Nach den Änderungen am ursprünglichen Vorschlag müssen sich Vertreter des Senats und der Nationalversammlung im Rahmen einer Kommission am Sonntag noch auf einen gemeinsamen Text einigen, hieß es.
Menschen bei einem Demo gegen Corona-Pässe in Paris - SNA, 1920, 24.07.2021
Demo gegen Corona-Pässe in Paris – Zusammenstoß mit Polizei gemeldet
In mehreren Städten Frankreichs, darunter auch in Paris, kam es am 17. und 24. Juli zu Massenprotesten gegen die neuen Regeln.
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