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„Prioritäten gegen unsere Lebensgrundlagen gesetzt“: Neubauer attackiert Merkels Klimaschutzbilanz

© AP Photo / Markus SchreiberLuisa Neubauer, Greta Thunberg, Anuna de Wever und Adelaide Charlier in Berlin (Archiv)
Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Anuna de Wever und Adelaide Charlier in Berlin (Archiv) - SNA, 1920, 24.07.2021
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Die deutsche Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer hat in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel geübt.
Aus Sicht der Vertreterin der „Fridays for Future“-Bewegung hat sich die scheidende Kanzlerin gegen die Chancen zukünftiger Generationen gewandt.

„Angela Merkel hat – unter dem Strich – immer wieder Prioritäten gegen unsere Lebensgrundlagen, gegen ökologische Rechte und die Chancen künftiger Generationen gesetzt“, zitiert das Blatt die 25-jährige Aktivistin.

Die Kanzlerin habe große Weichenstellungen oft gegen ihre Partei durchgesetzt. Beim Klimaschutz habe sie das aber selten getan, meinte Neubauer. Sie forderte im Bereich Umweltschutz ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien:
„Deutschland wird seinen Beitrag nicht leisten, wenn sich nicht alle für Klimagerechtigkeit einsetzen. Die Herausforderung ist so gewaltig, dass dafür ein überparteilicher Konsens notwendig ist.“
Die führende deutsche Klima-Aktivistin Luisa Neubauer - SNA, 1920, 23.07.2021
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Beim Klimaschutz habe „bislang niemand einen ernsthaften Versuch unternommen, das zu tun, was getan werden müsste“, so die Aktivistin. Die Behauptung, das gehe alles nicht, weil die Menschen nicht mitmachten, sei bis heute unbelegt:
„Natürlich gibt es immer Opposition und Widerstand. Wäre das immer als Ausrede fürs Nichtstun genommen worden, hätte es weder das Frauenwahlrecht oder den Mindestlohn noch den Kohle- oder den Atomausstieg je gegeben.“
Neubauer war am Freitag in Hamburg gemeinsam mit der Klimabewegung „Fridays for Future“ für eine bessere Klimapolitik und aus Solidarität mit den Opfern der Hochwasserkatastrophe auf die Straße gegangen. Dem Demo-Aufruf waren laut Medienberichten rund 500 Anhänger gefolgt.
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