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„Es gab eine Menge Liebe“ – Trump über den Sturm auf das Kapitol

© REUTERS / MIKE THEILERAnhänger von Donald Trump erstürmen das US-Kapitol
Anhänger von Donald Trump erstürmen das US-Kapitol - SNA, 1920, 23.07.2021
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Aussagen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump über den 6. Januar sorgen für Aufregung. Es sei eine „liebevolle Menschenmenge“ gewesen, sagte Trump in einem Audiomitschnitt von „Washington Post“-Reportern im März. Vor dem Hintergrund des Streits um den Untersuchungsausschuss zu den Vorfällen am 6. Januar sind die Aussagen besonders brisant.
Die „Washington Post“-Journalisten Carol Leonnig und Philip Rucker hatten Trump für ihr neues Buch „I Alone Can Fix It: Donald J. Trump's Catastrophic Final Year“ (Auf Deutsch: „Allein ich kann es richten: Donald J. Trumps katastrophales letztes Jahr“) im März interviewt.
„Bei dieser Kundgebung gab es eine solche Liebe“, sagte Trump den Journalisten. „Sie hatten dort über eine Million Menschen. Sie hielten die Wahl für manipuliert. Deshalb waren sie da. Und es waren friedliche Menschen. Das waren tolle Leute. Die Menge war unglaublich. Und ich erwähnte das Wort Liebe. Die Liebe, die Liebe in der Luft – so etwas habe ich noch nie gesehen“, so der Ex-Präsident. Er glaube, es sei die größte Menschenmenge gewesen, zu der er jemals zuvor gesprochen habe, sagte er.
Am 6. Januar hatten Anhänger von Trump den Sitz des US-Kongresses in Washington gestürmt, dabei kamen fünf Menschen ums Leben – darunter ein Kapitol-Polizist. Der damals noch amtierende US-Präsident wurde nach dem Angriff mit einem Amtsenthebungsverfahren konfrontiert, weil er seine Anhänger zuvor in einer Ansprache aufgestachelt haben soll. Er wurde freigesprochen.

Streit um den Untersuchungsausschuss

Nächste Woche startet im Repräsentantenhaus der Ausschuss zur Untersuchung der Attacke auf das Kapitol. Zuletzt kam es zwischen Demokraten und Republikanern zu einem heftigen Streit um den Ausschuss. Die Vorsitzende der Kongresskammer, Nancy Pelosi, lehnte zwei Kandidaten der Republikaner für das Gremium ab, die als treue Trump-Anhänger gelten. Der republikanische Minderheitsführer der Kongresskammer, Kevin McCarthy, hatte daraufhin mit einem Boykott des Untersuchungsausschusses gedroht.
Es sei todernst, warnte Pelosi. „Es geht um unsere Verfassung, es geht um unser Land. Es geht um einen Angriff auf das Kapitol, der aus irgendeinem Grund auf Kosten der Wahrheitsfindung falsch dargestellt wird“, so die Demokratin. Sie bezeichnete es als „lächerlich“, wenn die beiden republikanischen Kandidaten nach ihren Äußerungen und Handlungen Teil des Ausschusses wären.
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