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Hochwasser in Deutschland 2002 gilt als weltweit teuerste Naturkatastrophe in 50 Jahren – Studie

© REUTERS / THILO SCHMUELGENHochwasser in Deutschland
Hochwasser in Deutschland - SNA, 1920, 23.07.2021
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Die Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen (WMO) hat eine Liste der nach Sachschäden folgenschwersten Naturkatastrophen in den vergangenen 50 Jahren in Europa erstellt. Demnach sind die Überschwemmungen in Deutschland 2002 insbesondere an der Elbe, die Schäden in Höhe von rund 14 Milliarden Euro verursachten, Spitzenreiter.
Zudem verwies die WMO am Freitag in Genf darauf, dass weltweit unter den Naturkatastrophen Dürren und Stürme in den vergangenen 50 Jahren die meisten Menschenleben gefordert hätten.
Durch Dürren seien rund 650.000 Menschen ums Leben gekommen, durch Stürme rund 580.000. Überschwemmungen und extreme Temperaturen lägen weit dahinter, mit jeweils unter 60.000 Toten.
Was Sachschäden anbelangt, waren Stürme laut der Analyse weltweit die folgenreichsten Naturkatastrophen. Sie hätten Verluste von umgerechnet gut 440 Milliarden Euro verursacht. Ihnen folgten Überschwemmungen mit Schäden im Umfang von knapp 100 Milliarden Euro.
Laut dem WMO-Generalsekretär Petteri Taalas ist die Situation durch den Klimawandelt noch immer verschärft. Als Beispiele führte er die extremen Temperaturen unlängst in Nordamerika sowie die jüngsten verheerenden Überschwemmungen in Deutschland und angrenzenden Ländern an.
„Episoden mit schwerem Regen sind immer öfter Anzeichen des Klimawandels“, zitierte die Agentur DPA Taalas.
„Während die Atmosphäre wärmer wird, hält sie mehr Feuchtigkeit, was bedeutet, dass es bei Stürmen mehr regnet und das Risiko von Überschwemmungen steigt“, betonte der WMO-Generalsekretär.
Die WMO wertete Daten von 1970 bis 2019 aus.

Hochwasser in Mitteleuropa 2002

In Deutschland, Tschechien und Österreich hatte es im August 2002 eine Flutkatastrophe gegeben. Es war dabei zu schweren Überflutungen in Ost- und Norddeutschland, insbesondere an der Elbe, in Bayern und Österreich an der Donau gekommen.
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Das Hochwasser war durch tagelange, extreme Regenfälle verursacht worden und führte zu wochenlangen Hilfseinsätzen. Allein in Sachsen waren 21 Menschen bei der Flutkatastrophe gestorben. Insgesamt waren dem Hochwasser in Mitteleuropa mindestens 45 Menschen zum Opfer gefallen.
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