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„HMS Defender“ letzter einsatzfähiger Zerstörer der britischen Flotte – Medien

© AFP 2021 / SEYRAN BAROYANHMS Defender
HMS Defender  - SNA, 1920, 23.07.2021
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Der Zerstörer „HMS Defender“, der Ende Juni einen Grenzvorfall im russischen Hoheitsgewässer provoziert hatte, ist laut dem britischen Minister für Verteidigungsbeschaffung Jeremy Quin das letzte einsatzfähige Kriegsschiff der Royal Navy dieser Klasse geblieben. Darüber berichtet das Portal „Defense News“ am Donnerstagabend.
Die Royal Navy verfügt insgesamt über sechs Zerstörer des Typs 45, fünf davon stehen nicht für den Einsatz zur Verfügung. Vier Schiffe befinden sich derzeit in verschiedenen Wartungs- oder Upgrade-Stadien. Das verbleibende Kriegsschiff, die HMS Diamond, hatte Anfang des Monats technische Probleme, als es eine von der britischen Flotte geführte Trägerangriffsgruppe bei einem Einsatz in den Indopazifik eskortierte.
Obwohl das Verteidigungsministerium die genaue Ursache der Probleme, die die HMS Diamond dazu zwangen, den Hafen anzusteuern, nicht genannt hat, hängt es laut dem Portal wahrscheinlich mit langjährigen Problemen mit der Leistung und der Antriebszuverlässigkeit des Flugabwehrzerstörers zusammen.
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Beschaffungsminister Quin hat das Problem am 20. Juli vor dem Verteidigungsausschuss aufgeworfen. Der Vorsitzende des Ausschusses, Tobias Ellwood, sagte darauf, die Verfügbarkeit des Typs 45 zeige, dass Großbritannien eine größere Marine brauche.
Am 23. Juni hatte Russland den britischen Zerstörer „HMS Defender“ im Schwarzen Meer mit Warnschüssen zum Kurswechsel gezwungen, nachdem dieser bis zu drei Kilometer weit in russische Hoheitsgewässer vor der Krim eingedrungen war. Der Kreml warf Großbritannien Provokation vor.
London wies jedoch diese Darstellung zurück. Sein Kriegsschiff habe sich lediglich auf einer „friedlichen Durchfahrt durch ukrainische Gewässer“ befunden und es habe keine Schüsse und Bomben gegeben, die dem britischen Zerstörer gegolten hätten.
Doch die an einer Bushaltestelle in Kent gefundenen geheimen Dokumente scheinen zu zeigen, dass London durchaus mit einer Reaktion des russischen Militärs rechnete und sich bewusst für diese Route entschied. Auch ein BBC-Reporter, der an Bord von „HMS Defender“ war, berichtete von massiven Versuchen russischer Flugzeuge und Schiffe, den britischen Zerstörer von seinem Kurs abzubringen.
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