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Sinkende Impfzahlen in Deutschland, Sea-Watch 3 für neuen Einsatz im Mittelmeer

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 22.07.2021
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Sinkende Impfzahlen in Deutschland; Kritik an schnellen Strafen in Kuba; Sea-Watch 3 für neuen Einsatz im Mittelmeer; DRK zieht erste Bilanz des Flut-Einsatzes; Langzeitfolgen von Pandemie für psychische Verfassung
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.
Sinkende Impfzahlen in Deutschland
Nach Informationen des Robert Koch-Instituts sinkt die Anzahl der verabreichten Impfdosen in Deutschland. Am Dienstag wurden beispielsweise nur 572.482 Dosen gespritzt, verglichen mit dem Höchststand von 1,5 Millionen am 9. Juni. Besonders die Impfzentren verzeichneten einen Rückgang. In den hessischen Impfzentren erschienen rund 20 Prozent nicht zu ihren Terminen, wie das Innenministerium mitteilte. Auch in Berlin wurden laut Gesundheitsverwaltung rund 20 Prozent der Termine nicht genutzt. In Thüringen seien die überregionalen Impfzentren laut Gesundheitsministerium nur noch zur Hälfte ausgelastet. In Baden-Württemberg war die Zahl der Erstimpfungen in den Impfzentren zuletzt um gut 70 Prozent eingebrochen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die geringe Auslastung führt dazu, dass vermehrt Impfzentren schließen müssen.
Kritik an schnellen Strafen in Kuba
Nach Massenprotesten gegen die sozialistische Regierung in Kuba werden nach Angaben von Menschenrechtlern viele Demonstranten in Schnellverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Ihnen werde das Recht auf Verteidigung verweigert, schrieb der Regionalchef von Human Rights Watch, Jose Miguel Vivanco, auf Twitter. Zahlreiche Aktivisten und Journalisten stünden unter Hausarrest. Am 11. Juli hatten Tausende Kubaner für Freiheit und gegen Unterdrückung demonstriert.
Sea-Watch 3 für neuen Einsatz im Mittelmeer
Das Seenotretter-Schiff „Sea-Watch 3“ ist zu einer neuen Mission ins zentrale Mittelmeer aufgebrochen. Nach langer Blockade endlich wieder im Einsatz, schrieb die Organisation auf Twitter. Das Schiff habe den Hafen in Burriana in Spanien verlassen. Die Überfahrt ins Einsatzgebiet könne mehrere Tage dauern. Die „Sea-Watch 3“ hatte nach der Festsetzung in Italien eine einmalige Fahrerlaubnis bekommen, um in die spanische Werft zu fahren. Dort seien knapp drei Wochen lang Arbeiten an dem Schiff verrichtet worden. Jetzt sollen wieder verstärkt Flüchtlinge gerettet werden.
DRK zieht erste Bilanz des Flut-Einsatzes
Nach der Unwetterkatastrophe wird sich heute die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes ein Bild von der Lage in Rheinland-Pfalz machen. Gerda Hasselfeldt wird in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine ambulante Arztpraxis des DRK besuchen. Sie will außerdem ein erstes Fazit des bisherigen Einsatzes ziehen, auf die kommenden Wochen blicken und sich dazu äußern, wie gut Deutschland auf solche Katastrophen vorbereitet ist. Bei der Hochwasser-Katastrophe kamen nach bisherigen Erkenntnissen mindestens 172 Menschen ums Leben.
Langzeitfolgen von Pandemie für psychische Verfassung
Die Weltgesundheitsorganisation weist auf die Langzeitfolgen der Corona-Pandemie für die geistige Gesundheit der Menschen hin. Es seien nicht nur die Infektionen und die Angst vor einer solchen Ansteckung, die auf die Psyche schlagen könnten, teilte das WHO-Regionalbüro Europa mit. Auch von den psychologischen Effekten von Lockdowns und Selbstisolation, aber auch den Folgen von Arbeitslosigkeit, finanziellen Sorgen, sozialer Ausgrenzung und anderem sei jeder auf die eine oder andere Weise betroffen.
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