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„Negrita“ wird zu „Chokita“: Nestlé ändert wegen Rassismus-Debatte Namen von Schokokeks

© AFP 2021 / FABRICE COFFRINIDer Handelsgigant Nestlé
Der Handelsgigant Nestlé - SNA, 1920, 22.07.2021
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Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat im Zusammenhang mit der Debatte über Rassismus und Diskriminierung den Namen einer in Chile beliebten Sorte von Schokoladenkeksen geändert.
Die 60 Jahre lang als „Negrita“ bekannte Keks-Sorte soll nun „Chokita“ heißen. Damit reagierte das Unternehmen auf eine Debatte über Rassismus und Diskriminierung, die durch den Namen ausgelöst wurde. Nestlé bezeichnete diese Entscheidung als Zeichen des „Respekts und der Nicht-Diskriminierung“
Nestlé erklärte weiter, es herrsche heutzutage „ein gestiegenes Bewusstsein von Marken und ihrer visuellen Sprache in Bezug auf die Verwendung von Stereotypen oder kulturellen Darstellungen“, die als „unangemessen“ angesehen werden könnten.
„Negrita“ ist ein in Schokolade getauchter Vanillekeks. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „kleiner schwarzer Mensch“. Die Bezeichnungen „negrito“ und „negrita“ sind wie auch „gordo“ (Dickerchen) oder die weibliche Version „gorda“ in einigen lateinamerikanischen Ländern als Kosenamen weit verbreitet. Sie werden auch für Menschen benutzt, die nicht schwarz beziehungsweise übergewichtig sind. Zugleich ist Rassismus gegenüber Schwarzen und Ureinwohnern in vielen Ländern Lateinamerikas weit verbreitet.
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Und nicht nur der Name des in Schokolade getunkten Vanillekekses, sondern auch die Verpackung der „Negritas“ wird verändert. Sie zeigt nun nicht mehr das Gesicht einer schwarzen Frau.
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