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Eric Clapton will bei Impfpasszwang nicht auftreten

© AFP 2021 / GEORG HOCHMUTHDer britische Musiker Eric Clapton
Der britische Musiker Eric Clapton  - SNA, 1920, 22.07.2021
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In Großbritannien grassiert die Pandemie in besorgniserregendem Ausmaß. Daher soll ab Herbst beim Eintritt in Clubs und beim Besuch großer Konzerte ein Impfnachweis Pflicht sein. Doch nicht alle scheinen die Pläne der Regierung zu befürworten. So hat sich der Musiker Eric Clapton gegen eine Pflicht zur Corona-Impfung bei seinen Konzerten gestellt.
Der Star-Gitarrist hat erklärt, er werde kein Konzert geben, bei dem „ein diskriminiertes Publikum anwesend“ sei. „Sofern nicht die Teilnahme aller Personen vorgesehen ist, behalte ich mir das Recht vor, die Show abzusagen“, ließ der 76-Jährige verlauten.
Damit sprach er sich gegen die Ankündigung von Premierminister Boris Johnson aus, dass wohl ab September für Clubs und Rockkonzerte ein Impfpass vorzulegen sei. Die britische Regierung möchte so die stagnierenden Impfquoten unter jungen Menschen erhöhen.
Diese Worte wurden jedoch nicht über Claptons soziale Netzwerke, sondern über den Telegram-Account des italienischen Architekten und Covid-Skeptikers Robin Monotti geteilt. Verlinkt wurde außerdem Claptons Anti-Lockdown-Kooperation mit Van Morrison „Stand and Deliver“, den Kritiker als Corona-Verschwörungshymne bezeichneten.
„Willst du ein freier Mann sein, oder willst du ein Sklave sein“, singen die beiden namhaften Musiker darin.
Monotti postete auf dem Nachrichtendienst Telegram auch ein Bild von Clapton mit dem ihm zugeschriebenen Zitat: „Ich war mein ganzes Leben ein Rebell gegen Tyrannei und arrogante Autoritäten, wie wir sie jetzt gerade erleben.“

Geteilte Meinungen im Netz

Im Internet sind bereits Reaktionen zu Claptons Aussagen erschienen. Einige User haben Clapton unterstützt und gleichzeitig ihr Bedauern geäußert:
„Es tut mir so leid zu hören, dass es einen ernsthaften Rückschritt auf ein so niedriges Sozialisationsniveau gegeben hat, dass ein großer Künstler uns an menschlichen Anstand erinnern muss, bevor er auftritt“, schrieb ein Nutzer.
Andere halten jedoch seine Entscheidung für Unsinn:
„Eric Clapton tritt immer vor einem diskriminierten Publikum auf. Bei Eintrittskarten im Wert von etwa 150 £ können nur die Reichen dem beiwohnen“.
Clapton ließ sich im Mai mit AstraZeneca impfen und teilte damals seine Meinung dazu. Er sprach von „schweren“ Reaktionen, die sich bei ihm nach der Impfung eingestellt hätten. Das ehemalige Mitglied der Bands Yardbirds und Cream äußerte gar Sorge, ob er wegen der starken Nebenwirkungen je wieder Gitarre spielen können werde.
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