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Afghanistan
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Komplizierte Lage in Afghanistan: 230.000 Mann an Manöver in Nachbarland Tadschikistan beteiligt

© SNA / Pressedienst des Präsidenten Tadschikistans / Zur BilddatenbankMilitärs in Tadschikistan
Militärs in Tadschikistan - SNA, 1920, 22.07.2021
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In Tadschikistan sind in der Nacht zum Donnerstag im Rahmen des Manövers „Grenze – 2021“ alle Einheiten der Streitkräfte und Sicherheitskräfte des Landes alarmiert worden. An den Übungen sind laut offiziellen Angaben 230.000 Mann beteiligt.
Um die Kampfbereitschaft zu überprüfen, wurden 100.000 Offiziere und Soldaten sowie 130.000 Offiziere und Soldaten der mobilisierten Reserve alarmiert.

„Mobilisiert wurden (…) in Regionen der Erfüllung der Kampfaufgabe 1023 Stück Militärpanzertechnik, 3167 Stück Transport- und Spezialtechnik, 447 Artilleriemittel und Minenwerfer, 234 Luftabwehrmittel sowie 45 Militär- und Transporthubschrauber sowie -helikopter“, heißt es auf der Webseite des Präsidenten des Landes.

Der Staatschef Emomalij Rahmon sagte dazu: „Unsere erstrangige Aufgabe in der aktuellen schwierigen Situation ist vor allem die Sicherung des zuverlässigen Schutzes der Staatsgrenze und die Mobilisierung aller Möglichkeiten in dieser Richtung.“
Im offiziellen Schreiben wird darauf verwiesen, dass die Situation im Nachbarland Afghanistan, vor allen in den nördlichen Regionen, sehr kompliziert und vorhersagbar sei; die Situation verschlimmere sich dort täglich.
Soldaten der afghanischen Nationalarmee (ANA) stehen am Samstag, 17. April 2021, an einem Kontrollpunkt am Stadtrand von Kabul. - SNA, 1920, 16.07.2021
Afghanistan
Afghanistan: Russland warnt vor „Verlagerung der Instabilität“
Eine Quelle im tadschikischen Staatskomitee für Nationale Sicherheit hatte gegenüber SNA mitgeteilt, dass die Mitglieder der Taliban*-Bewegung 80 Prozent der Grenze Afghanistans zu Tadschikistan kontrollieren würden.
Seitdem die USA im April bekannt gegeben hatten, vom 1. Mai an bis spätestens zum 11. September ihre Truppen vom Hindukusch abzuziehen, erhöhten die Taliban nach Angaben afghanischer Regierungsvertreter die Zahl ihrer Angriffe. Zuletzt brachten die Taliban immer mehr Provinzen in Afghanistan unter ihre Kontrolle, darunter auch einen strategisch wichtigen Bezirk unweit der Hauptstadt. Experten gehen davon aus, dass die Taliban nach dem Abzug der internationalen Truppen eine Offensive auf Kabul starten könnten.
*unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Weißrussland) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist
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