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Fünf verrückte Hotdog-Alternativen aus der ganzen Welt – Fotos

CC BY 2.5 / JackyR / Wikimedia CommonsMopane-Wurm
Mopane-Wurm - SNA, 1920, 21.07.2021
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Die Erfindung des Hotdogs beansprucht die Stadt Frankfurt am Main für sich. In den USA ist ihm sogar ein spezieller Aktionstag gewidmet, der am heutigen Mittwoch gefeiert wird. Er gehört zu einem der bekanntesten Streetfoods. In manchen Ländern hat er Konkurrenten. SNA präsentiert Ihnen fünf Hotdog-Alternativen aus der ganzen Welt.
Alleine in den USA werden für Hotdogs jährlich über 2,5 Milliarden US-Dollar ausgegeben, schreibt das Portal „Worldmap-Knowledge“. Jährlich kaufen die Amerikaner rund neun Milliarden Hotdogs im Einzelhandel, hieß es.
Doch in manchen Ecken unseres Planeten scheint dieses Brötchen wohl Konkurrenten zu haben. Wie präsentieren Ihnen fünf davon:

1. Casu Marzu

Der Name dieses überreifen Schafskäses aus Sardinien stammt aus dem Dialekt und bedeutet auf Deutsch so viel wie „verdorbener Käse“. Er wird durch die so genannte „Käsefliege“ (Piophila casei) mit deren Eiern belegt, deswegen enthält dieses Produkt deren Maden. Larven dieser Art sind gegen Magensäure resistent. Damit können sie in den Verdauungstrakt des Menschen gelangen und eine Myiasis, die auch als Fliegenmadenkrankheit bezeichnet wird, hervorrufen.
Bei der Herstellung von Casu Marzu dringen die Maden der Käsefliegen in den Käse ein und wandeln ihn durch Verdauung um. Dadurch bekommt er eine cremige Konsistenz und ein kräftiges Aroma. Man isst ihn zusammen mit den dort immer noch lebenden Maden. Wegen der einschlägigen Hygienevorschriften ist der Handel mit Casu Marzu durch EU-Lebensmittelrecht verboten. Der Käse ist somit eigentlich nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich, erklärt das Portal „Käsewelten“.
Casu Marzu - SNA, 1920, 21.07.2021
Casu Marzu

2. Balut

Gleich in mehreren südostasiatischen Ländern, vor allem auf den Philippinen, in Vietnam und Kambodscha können Sie Balut kosten. Das ist ein angebrütetes gekochtes Enten- oder Hühnerei mit einem Küken. Die Eier sind etwa zwei – drei Wochen alt und haben einen deutlich sichtbaren Körper.
Balut - SNA, 1920, 21.07.2021
Balut

3. Hákarl

Eine weitere spezifische Spezialität stammt aus Island. Sie besteht aus fermentiertem Fleisch des Grönlandhais. Der Hai wird ausgenommen, ihm werden keine Gewürze oder andere Zusatzstoffe zugesetzt. Dann wird es in eine Grube eingegraben und für sechs bis sieben Wochen im Sommer und zwei bis drei Monate im Winter dort gelassen. Nach dieser Wartezeit wird das Haifleisch rausgenommen und für weitere zwei bis vier Monate in eine trockene Hütte gehängt – so kann der Ammoniak verdunsten. Denn der Hai ist für Menschen nur aufgrund der Fermentierung essbar, ansonsten wäre er giftig. Die Hákarl-Delikatesse hat einen sehr intensiven Geschmack und einen unvergesslichen Geruch, sagen die, die gewagt haben, sie zu probieren.
Vakuumverpackter Hákarl - SNA, 1920, 21.07.2021
Vakuumverpackter Hákarl

4. Mopane-Wurm

Im südlichen Afrika kann man zur Abwechslung an Raupen von Mopane-Würmen naschen. Das ist übrigens ein wichtiger Wirtschaftszweig mit mehreren Millionen Euro Jahresumsatz. Man kocht sie mit Zwiebeln wie auf dem unten stehen Bild, konserviert sie in Salzlauge oder trocknet sie einfach in der Sonne.
CC BY-SA 3.0 / ComQuat / Wikimedia CommonsMopane-Raupen gekocht mit Zwiebeln
Mopane-Raupen gekocht mit Zwiebeln - SNA, 1920, 21.07.2021
Mopane-Raupen gekocht mit Zwiebeln

5. Thunfischaugen

In Japan sind in Supermärkten oder in einigen Street-Food-Zelten Thunfischaugen zu finden. Bei manchen sind sie sehr beliebt, da sie viel Kollagen und Omega-3-Fettsäuren enthalten.
CC BY-SA 4.0 / Ratki / Wikimedia Commons (cropped)Ein Thunfischkopf
Ein Thunfischkopf - SNA, 1920, 21.07.2021
Ein Thunfischkopf

Tag des Hotdogs

Der nationale Tag des Hotdogs wurde in den Vereinigten Staaten vom örtlichen „North American Meat Institute“ im Jahr 1991 in Leben gerufen. Dieser Aktionstag wird am Mittwoch der dritten vollen Woche im Juli begangen, erklären Online-Kalender.
Die Erfindung dieses Streetfoods beansprucht doch die deutsche Stadt für sich. Der Hotdog soll dort im Jahr 1847 vom Coburger Metzger Johann Georg Hehner erfunden worden und der Vorläufer des 1852 eingeführten Frankfurter Würstchens gewesen sein, schreibt das Portal „Frankfurt-tipp“.
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