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„Schachmatt“: Russland präsentiert neues Stealth-Kampflugzeug

© AFP 2021 / Dimitar DilkoffRussischer Kampfjet „The Checkmate“
Russischer Kampfjet „The Checkmate“ - SNA, 1920, 21.07.2021
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Einmotorig, unsichtbar, preiswert: Der Konzern Suchoi hat kürzlich seinen neuen Kampfjet „Checkmate“ (zu Deutsch „Schachmatt“) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation fand im Rahmen der Moskauer Luft- und Raumfahrtmesse MAKS statt. Der russische Präsident Wladimir Putin durfte sich das neue Kampfflugzeug als erster anschauen.
Der neue einmotorige Tarnkappenjet der fünften Generation „Checkmate“, von dem ein Prototyp auf der Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2021 gezeigt wurde, kann bis zu fünf Luft-Luft-Raketen und andere Munition in den inneren Waffenschächten transportieren, verriet der Chef des russischen Technologie- und Rüstungskonzerns Rostec, Sergej Tschemesow.
Ferner sagte er, dass der Kampfjet der fünften Generation angehöre und „eine geringe Radar-Sichtbarkeit“ habe. Das Bahnbrechende ist dabei, dass der Jet nur ein Triebwerk besitzt – im Gegensatz zu den anderen russischen Kampfflugzeugen, die allesamt zwei Triebwerke haben.
Das Flugzeug wurde vom Konzern Suchoi (gehört zum Luftfahrtkonsortium United Aircraft Corporation der Rostec State Corporation) entwickelt und ist für den Export vorgesehen.

Weitere Technische Angaben

„Das leichte taktische Flugzeug ,Checkmate‘ kann bis zu fünf Luft-Luft-Raketen unterschiedlicher Reichweite und andere Flugzeugwaffen in einer unauffälligen Konfiguration transportieren“, sagte Tschemesow.
Hinzu komme, dass das Flugzeug mit hochmoderner Avionik und den geräumigsten internen Waffenschächten seiner Klasse ausgestattet sei.
Der Rostec-Chef fügte hinzu, dass sich das Militärflugzeug unter anderem durch eine einzigartige Kombination von Flugeigenschaften, Kampfeffektivität zu einem erschwinglichen Preis und niedrigen Kosten pro Flugstunde auszeichne.
„Beispielsweise beträgt die maximale Gefechtslast 7400 Kilogramm, die Flugreichweite ohne externe Treibstofftanks 2900 Kilometer. Das sind sehr hohe Werte für konventionell leichte einmotorige Fahrzeuge“, so Tschemesow.
„Für das Flugzeug wurde das automatisierte logistische Unterstützungssystem Matryoschka entwickelt. Es ermöglicht die Organisation der Personalschulung, die Planung der Wartung mit hoher Präzision und die pünktliche Lieferung von Komponenten.“
Die Lösung werde die Kosten für den After-Sales-Service senken, die Effizienz steigern und eine hohe Kampfbereitschaft der Luftflotte auch bei intensiven Flügen sicherstellen.
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Für Exporte konzipiert

Auf den Markt solle der Kampfflieger in fünfeinhalb Jahren gebracht werden und zwischen 25 und 30 Millionen Dollar kosten, kündigte Tschemesow an. Er sagte vergleichend, dass sich der Preis der französischen Dassault Rafale und der schwedischen Saab Gripen auf 60-90 Millionen belaufe.
Die internationale Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2021 findet vom 20. bis 25. Juli in der Stadt Schukowski bei Moskau statt und bietet eine einzigartige Plattform für die Umsetzung gemeinsamer Projekte sowie neue Erkenntnisse zu Marktaussichten und richtungsweisenden Entwicklungen des Luft- und Raumfahrtsektors in Russland und auf der ganzen Welt.
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