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Allzeithoch an CO2-Ausstoß zu 2023 – Prognose der Internationalen Energieagentur

© CC0 / PxhereCO2-Ausstoß (Symbolbild)
CO2-Ausstoß (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.07.2021
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Riesige Geldsummen werden in den Wiederaufbau von Wirtschaften weltweit gesteckt, aber zu wenig wird in „saubere Energien“ investiert. Das hebt die Internationale Energieagentur hervor und kündigt zum Jahr 2023 einen Rekord-CO2-Ausstoß an, der die Welt weit von den vereinbarten Klimazielen wegrückt.
Während Regierungen weltweit riesige Mengen an Mitteln in die Stabilisierung und den Wiederaufbau von Wirtschaften stecken, fließen lediglich zwei Prozent der Gelder in den Aufbau CO2-armer Energiesysteme. Das hat die Internationale Energieagentur (IEA) am Dienst in einer Pressemitteilung mitgeteilt. 16 Billionen US-Dollar sollen mobilisiert worden sein, von denen allerdings nur 380 Milliarden in den Ausbau „sauberer Energie“ gesteckt werden.
Diese Mengen reichen nicht aus, um internationale Klimaziele zu erreichen. Im Gegenteil sagt die IEA vorher, dass der CO2-Ausstoß bis 2023 in Rekordhöhe schießen und auch danach weiter anwachsen wird. Diese Entwicklung wird die Welt weit von der Strategie der IEA „Global Roadmap to Net Zero“ wegrücken, mit der eine weltweite Netto-Null erreicht werden sollte. Dieser sieht Ausgaben in Höhe von einer Billion US-Dollar vor.
„Seit die Covid-19-Krise ausgebrochen ist, haben viele Regierungen zwar von der Wichtigkeit eines besseren Wiederaufbaus für eine saubere Zukunft gesprochen, aber viele von ihnen müssen ihren Worten noch Geld folgen lassen“, kritisiert der Geschäftsführer der IEA Fatih Birol die Entwicklung.
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Laut dem Sustainable Recovery Tracker der IEA würde der Ausstoß von Treibhausgasen im Jahr 2023 um 3,5 Milliarden Tonnen über dem Wert liegen, der erforderlich wäre, um das Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen. Der Tracker wurde kurz vor dem G20-Treffen in Neapel am 22. und 23. Juli in die Welt gesetzt.
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