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„Verfahren muss unbürokratisch sein“: Laschet kündigt 200 Millionen Euro für Flut-Opfer in NRW an

© REUTERS / THILO SCHMUELGENUnwetterkatastrophe in Deutschland
Unwetterkatastrophe in Deutschland - SNA, 1920, 21.07.2021
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Nordrhein-Westfalen wird 200 Millionen Euro für die Opfer der Unwetterkatastrophe zur Verfügung stellen. Das kündigte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag gegenüber dem „heute journal“ des ZDF an. Ihm zufolge muss das Verfahren unbürokratisch sein.
Nordrhein-Westfalen werde 200 Millionen Euro bereitstellen, die der Bund dann verdoppeln wolle, so Laschet. Er unterstrich, dass die Hilfen nun schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden müssten.
„Und dann muss das Verfahren unbürokratisch sein“, so Laschet.
Schließlich gebe es Unwetteropfer, die nach dem Hochwasser gar nichts mehr hätten – „nicht mal eine Kreditkarte“.
Zuvor schon hatte Rheinland-Pfalz Soforthilfen bis zu 3500 Euro pro Haushalt beschlossen. Bayern will 50 Millionen Euro für Hochwasseropfer im Freistaat bereitstellen.
An diesem Mittwoch, genau eine Woche nach Beginn der Hochwasserkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands, will die Bundesregierung laut einer Kabinettsvorlage 400 Millionen Euro an Soforthilfen auf den Weg bringen.

Merkel besuchte von Flut verwüstete Gebiete

Am Dienstag war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut in die Hochwassergebiete im Westen Deutschlands gereist. Nach ihrem Besuch im von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz kam sie nun nach Nordrhein-Westfalen.
Kanzlerin Angela Merkel besucht gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet das vom Hochwasser schwer betroffene Bad Münstereifel  - SNA, 1920, 20.07.2021
Merkel besucht von Flut verwüstete Gebiete
Zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der zugleich Unionskanzlerkandidat ist, machte sie sich am Mittag in Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen ein Bild von der Lage.

Unwetter-Katastrophe in Deutschland

Nach aktuellem Stand sind bei der Unwetterkatastrophe in Deutschland mindestens 165 Menschen ums Leben gekommen, davon 117 im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, 47 in NRW und eine Person im Landkreis Berchtesgadener Land. Viele weitere werden vermisst. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verursachte die Naturkatastrophe bislang am meisten Schäden. Besonders stark betroffen sind in Rheinland-Pfalz der Landkreis Ahrweiler, das Gebiet Eifel und die Stadt Trier. In Nordrhein-Westfalen sind es die Städte Hagen und Wuppertal sowie der Kreis Euskirchen, der Rhein-Sieg-Kreis und Teile des Bergischen Landes.
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