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Kaum noch Chancen, in Flut-Gebieten Überlebende zu finden, Gericht prüft AfD-Klage gegen Merkel

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 21.07.2021
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Bundesregierung will Soforthilfe für Hochwasseropfer beschließen; Kaum noch Chancen, in Flut-Gebieten Überlebende zu finden; Karlsruhe prüft AfD-Klagen wegen Merkel-Äußerungen zur Thüringen-Wahl; 18 gekenterte Boote vor Indonesien; Harvey Weinstein wird nach Los Angeles überstellt
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Bundesregierung will Soforthilfe für Hochwasseropfer beschließen

Eine Woche nach Beginn der Hochwasserkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands will die Bundesregierung heute Soforthilfen auf den Weg bringen. Damit sollen die schlimmsten Schäden an Gebäuden und kommunaler Infrastruktur beseitigt und besondere Notlagen überbrückt werden. Insgesamt geht es um rund 400 Millionen Euro, die je zur Hälfte vom Bund und von den Ländern getragen werden sollen. Außerdem ist ein Aufbaufonds geplant. Über dessen Höhe soll erst entschieden werden, wenn das Ausmaß der Schäden in den kommenden Wochen genauer absehbar ist.

Kaum noch Chancen, in Flut-Gebieten Überlebende zu finden

Die Vizepräsidentin des Technischen Hilfswerks, Sabine Lackner, sieht kaum noch Chancen, knapp eine Woche nach den Überschwemmungen im Westen Deutschlands noch Überlebende zu finden. „Wir suchen aktuell noch nach Vermissten, etwa beim Räumen der Wege oder Auspumpen der Keller“, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es sei aber leider sehr wahrscheinlich, dass man Opfer nur noch bergen könne und nicht mehr retten. Die Zahl der Hochwasser-Todesopfer war bis gestern auf mindestens 170 gestiegen.

Karlsruhe prüft AfD-Klagen wegen Merkel-Äußerungen zur Thüringen-Wahl

Auf Antrag der AfD prüft das Bundesverfassungsgericht heute Äußerungen von Kanzlerin Angela Merkel zur Thüringen-Wahl im Februar 2020. Damals war im Erfurter Landtag völlig überraschend der FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit Stimmen von AfD, CDU und FDP zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Merkel hatte die Vorgänge einen Tag später als unverzeihlich bezeichnet, das Ergebnis müsse rückgängig gemacht werden. Eine Mitschrift der Pressekonferenz stand auf den Internetseiten der Kanzlerin und der Bundesregierung. Aus Sicht der AfD haben beide damit ihre Neutralitätspflicht verletzt.

18 gekenterte Boote vor Indonesien

Rund eine Woche nach der Havarie von 18 Fischerbooten vor der indonesischen Insel Borneo ist die Zahl der Toten auf 24 gestiegen. Ein Marineschiff habe im Rahmen einer Suchaktion im Südchinesischen Meer vor der Provinz Kalimantan Barat am Dienstag zwei Besatzungsmitglieder lebend gefunden, sagte der Chef des örtlichen Rettungsdienstes, Yopi Haryadi, heute. Wie die beiden so lange auf hoher See überlebten, erklärte er zunächst nicht. Insgesamt wurden demnach 83 Menschen gerettet, 31 werden noch vermisst.

Harvey Weinstein wird nach Los Angeles überstellt

Ex-Filmproduzent Harvey Weinstein, der wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung eine langjährige Haftstrafe absitzt, wird von New York nach Los Angeles überstellt. Ankläger in Kalifornien wollen Weinstein aufgrund von Anschuldigungen von fünf Frauen dort einen weiteren Prozess machen. Weinstein sei von einem Hochsicherheitsgefängnis im Norden des US-Bundesstaates New York zur Überstellung nach Kalifornien den Behörden übergeben worden, teilte ein Sprecher der Gefängnisverwaltung laut dem Magazin „Variety“ mit.
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