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Nach brisantem Bericht zu Spähsoftware: Macron ordnet Ermittlungen an

© SNA / Aleksey Vitvitski / Zur BilddatenbankFrankreichs Präsident Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron  - SNA, 1920, 21.07.2021
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Der französische Präsident Emmanuel Macron soll ins Visier der Spähsoftware Pegasus geraten sein und hat in diesem Zusammenhang eine Reihe von Untersuchungen angeordnet. Dies teilte der französische Premierminister Jean Castex am Mittwoch mit.
„Eine ganze Reihe von Ermittlungen“ sei angeordnet worden, so der Ministerpräsident.
„Wir werden das sehr genau untersuchen“, versicherte Castex in einem Interview mit dem Fernsehsender TF1.
Er warnte, dass die Tatsachen „sehr ernst“ seien, wenn diese Informationen bestätigt würden.
Gleichzeitig betonte der Minister, es sei unverantwortlich, über eine Reaktion aus Paris zu sprechen, bis die Lage und der Sachverhalt geklärt seien.
Am Dienstag hatte die französische Zeitung „Le Monde“ berichtet, dass 2019 die Telefonnummern von Macron, dem ehemaligen Premierminister Edouard Philippe und 14 weiteren französischen Ministern von marokkanischen Geheimdiensten über das Pegasus-Programm überwacht worden sein könnten

Fall Pegasus

Laut einer umfassenden Untersuchung der französischen Organisation Forbidden Stories und der NGO Amnesty International, die am 18. Juli veröffentlicht wurde, wurden mehrere tausend Telefonnummern von Journalisten und Politikern durch die israelische Spähsoftware Pegasus gehackt.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor den Flaggen von Frankreich und der EU (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.07.2021
Projekt „Pegasus“: Macrons Handy war wohl im Visier der Spionagesoftware
Nach Angaben der NSO Group ist die Software für die Überwachung von Terroristen und mutmaßlichen Kriminellen gedacht. Das Ausspähen von Politikerinnen und Politikern fällt demnach nicht unter die erlaubte Nutzung. Die israelische Firma lässt erklären, weder zu ihren Kunden Stellung zu nehmen, noch Zugriff auf deren Zielauswahl zu haben. Nach eigenen Angaben verkauft die NSO Pegasus-Lizenzen nur an staatliche Stellen. Man wehre sich gegen falsche Anschuldigungen, werde aber mutmaßliche Fälle von Missbrauch ihrer Software überprüfen und sich gegebenenfalls von Kunden trennen, was in der Vergangenheit bereits geschehen sei.
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