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Messerangriff in Würzburg: Täter womöglich schuldunfähig

© REUTERS / HEIKO BECKERDer Tatort in Würzburg
Der Tatort in Würzburg - SNA, 1920, 20.07.2021
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Der Messerstecher von Würzburg war bei seiner Attacke auf Passanten nach bisheriger psychiatrischer Einschätzung möglichweise schuldunfähig. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bayerischen Landeskriminalamts und der Generalstaatsanwaltschaft München vom Dienstag hervor.
Ob religiöse Überzeugungen des Flüchtlings aus Somalia bei der Tat am 25. Juni eine Rolle gespielt haben, sei noch unklar, heißt es in der Mitteilung. Auf den beiden Handys des 24-Jährigen seien weder Hinweise auf Propagandamaterial oder sonstige extremistische Inhalte noch Anhaltspunkte für mögliche Mittäter oder Mitwisser gefunden worden.
Der Mann wurde am Dienstag erneut einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt, der die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung anordnete. Bislang saß der Somalier in Untersuchungshaft in einem Gefängnis in Würzburg.

Bluttat in Würzburg

Der Somalier hatte am 25. Juni in der Würzburger Innenstadt auf mehrere Menschen eingestochen. In einem Kaufhaus tötete der 24-Jährige drei Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren. Lebensbedrohlich verletzte er zudem drei Frauen im Alter von 52, 39 und 73 Jahren, ein 11-jähriges Mädchen und einen 16-Jährigen. Der Täter selbst wurde von Polizisten angeschossen, überwältigt und festgenommen.
Tatort der Messerattacke in Würzburg - SNA, 1920, 20.07.2021
Messerstecher von Würzburg soll von Gefängnis in Psychiatrie
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