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Nachtnews: Weltärztepräsident warnt vor übereilten Lockerungen, Notlandung auf Schnellstraße

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 20.07.2021
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Weltärztepräsident warnt vor übereilten Lockerungen; Behörden befürchten Anstieg von Neuinfektionen in Katastrophengebieten; Landkreise plädieren für neue Sirenensignale im Katastrophenfall; Notlandung auf Schnellstraße; Nach Branson will nun auch Bezos Kurztrip ins All unternehmen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Weltärztepräsident warnt vor übereilten Lockerungen

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen in Deutschland auf einen Schlag aufzuheben. Momentan würde sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus verdoppeln, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Jetzt alles zu öffnen wäre deshalb brandgefährlich. Wer das tue, riskiere den Einstieg in die vierte Welle. Es müsse stattdessen schrittweise und kontrolliert vorgegangen werden.

Behörden befürchten Anstieg von Neuinfektionen in Katastrophengebieten

In den Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es Befürchtungen, dass durch die Hilfsaktionen und Notunterkunft-Unterbringung mit vielen Menschen nach der Flutkatastrophe die Zahl der Corona-Infektionen steigt. Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Man müsse jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event werde. Das sagte David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch das NRW-Gesundheitsministerium warnt vor einem steigenden Infektionsrisiko.

Landkreise plädieren für neue Sirenensignale im Katastrophenfall

Nach den Erfahrungen mit der Hochwasserkatastrophe fordern die Landkreise in Rheinland-Pfalz ein Warnsystem mit neuen Sirenensignalen. Die digitale Alarmierung funktioniert nicht, wenn kein Ton da ist, sagte der Geschäftsführende Direktor des Landkreistags, Burkhard Müller, mit Blick auf die Nacht zum Donnerstag im Kreis Ahrweiler. Dort kamen mindestens 117 Menschen ums Leben. Aus diesen Erfahrungen müssten dringend Konsequenzen gezogen werden, sagte Müller der dpa.

Notlandung auf Schnellstraße

Ein Kleinflugzeug ist Berichten zufolge auf einer Schnellstraße im US-Bundesstaat New Jersey notgelandet. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, wie Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Der 18-jährige Pilot hat demnach von Motorproblemen berichtet und versucht, zum nahe gelegenen Flughafen in Ocean City zu fliegen. Schließlich landete er aber auf einer Autobahnbrücke, die Ocean City und Somers Point miteinander verbindet. Dort hatte er eine Lücke im Verkehr entdeckt.

Nach Branson will nun auch Bezos Kurztrip ins All unternehmen

Rund zehn Tage nach dem britischen Milliardär Richard Branson will heute auch Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Kurz-Ausflug ins Weltall unternehmen. Bei dem ersten bemannten Weltraumflug seiner Firma Blue Origin sollen neben Bezos auch sein Bruder Mark sowie eine 82 Jahre alte frühere US-Pilotin und ein 18-Jähriger, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat, an Bord sein. Insgesamt soll der Trip nur rund zehn Minuten dauern. Ihren höchsten Punkt erreicht die abgetrennte Kapsel in mehr als 100 Kilometer Höhe über der Erde.
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