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Schlammlawinen in Tadschikistan: Mindestens zehn Tote – darunter Kinder

CC BY-SA 2.0 / Kai Schreiber / FlickrSchlammlawine (Symbolbild)
Schlammlawine (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.07.2021
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Starke Regenfälle haben im Nordwesten von Tadschikistan Schlammlawinen verursacht. Nach Angaben des Katastrophenschutzes sind zehn Menschen unter den Schlammmassen gestorben, zwei weitere werden vermisst. Vielerorts sind Häuser, Straßen und Stromleitungen zerstört worden.
Die Opfer stammen aus einem Dorf nahe der Stadt Pandschakent im Nordwesten des Landes. Dort seien zehn Hirten auf ihren Weiden unter den Schlammmassen begraben worden, sagte eine Sprecherin des überregionalen Katastrophenschutzes. „Im Zuge der Rettungsarbeiten sind die Leichen von acht Hirten geborgen worden. Die Suche nach den zwei anderen Hirten dauert an.“ Außerdem hätten die Einwohner des Dorfes zwei Frauenleichen aus dem Schlamm herausgeholt. Unter den Opfern sind den Einwohnern zufolge vier Kinder.
Nach Angaben des Katastrophenschutzes sind in der Ortschaft nahe Pandschakent 15 Häuser zerstört worden. Darüber hinaus haben die Dorfbewohner den Verlust einer Rinderherde zu beklagen.
Auch in anderen Teilen des Landes kam es infolge von Schlammlawinen zu erheblichen Sachschäden: Häuser, Brücken, kilometerlange Straßenabschnitte und Stromleitungen sind stark beschädigt oder zerstört, landwirtschaftliche Flächen sind unbrauchbar geworden. Hilfsmannschaften versuchen die teils schwerzugänglichen Siedlungen mit Spezialgerät zu erreichen.
Bereits in der vergangenen Woche waren in den Nachbarländern Usbekistan und Kirgistan mehr als ein Dutzend Menschen durch Schlammlawinen ums Leben gekommen. Nach Starkregen waren dort Flüsse über die Ufer getreten.
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