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Nachtnews: FDP verlangt geordneten Ausstieg aus Pandemie-Notlage, Ende der Corona-Regeln in England

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 19.07.2021
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FDP verlangt geordneten Ausstieg aus Pandemie-Notlage; Ende der Corona-Regeln in England; Farben von Deutschland-Flagge auf Rathaus in Tel Aviv; Fluchthelfer von Ghosn müssen in Japan ins Gefängnis; Weiter Suche in Japan nach Olympia-Athlet aus Uganda; Dänischer Karikaturist Kurt Westergaard ist tot
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

FDP verlangt geordneten Ausstieg aus Pandemie-Notlage

Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, einen geordneten Ausstieg aus der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ vorzubereiten. Diese dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten, läuft aber am 30. September aus. Sie sei nicht mehr das geeignete Mittel in der Pandemiebekämpfung, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, der „Rheinischen Post“. Es gelte jetzt, von diesem Ausnahmezustand in den rechtlichen Normalzustand zurückzukehren.

Ende der Corona-Regeln in England

Trotz steigender Infektionszahlen sind in England fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben worden. Weder das Tragen von Masken noch Abstandsregeln oder zahlenmäßige Beschränkungen für Veranstaltungen sind im größten britischen Landesteil fortan vorgeschrieben. Premierminister Boris Johnson setzt auf die Eigenverantwortung der Menschen. Doch Experten warnen, dass die Situation trotz hoher Impfquote außer Kontrolle geraten könnte.
Antikörper-Test (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.07.2021
„Superantikörper“ gegen Coronavirus entdeckt

Farben von Deutschland-Flagge auf Rathaus in Tel Aviv

Die israelische Küstenmetropole Tel Aviv hat nach der Flutkatastrophe mit mehr als 150 Toten ein Zeichen der Solidarität mit Deutschland gesetzt. Das Rathaus in Tel Aviv wurde in der Nacht in den Farben der deutschen Flagge angeleuchtet. Bürgermeister Ron Chuldai sprach dem deutschen Volk und den vielen Freunden in den Partnerstädten in Deutschland sein Beileid aus. Im Namen der Einwohner Tel Avivs sendete er Wünsche für eine rasche Erholung von dieser furchtbaren Katastrophe.

Fluchthelfer von Ghosn müssen in Japan ins Gefängnis

Zwei Amerikaner, die dem früheren Automanager Carlos Ghosn zu seiner spektakulären Flucht aus Japan verholfen hatten, müssen in Japan ins Gefängnis. Das Bezirksgericht in Tokio verurteilte den 60 Jahre alten früheren Elite-Soldaten Michael Taylor zu zwei Jahren Haft. Sein Sohn Peter muss für ein Jahr und acht Monate hinter Gitter. Die beiden hatten sich schuldig bekannt und entschuldigt. Ihre Verteidigung hatte Bewährungsstrafen gefordert. Ihnen war vorgeworfen worden, Ghosn in einer Kiste, die für Musikinstrumente deklariert war, versteckt und per Privatjet außer Landes gebracht zu haben – wissend, dass dies gegen Ghosns Kautionsauflagen verstößt.

Weiter Suche in Japan nach Olympia-Athlet aus Uganda

In Japan wird weiter nach einem Athleten aus Uganda gesucht. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo heute unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, tauchte der 20 Jahre alte Gewichtheber Julius Ssekitoleko auf Bildern einer Sicherheitskamera am Bahnhof der Großstadt Nagoya auf, rund 200 Kilometer vom Olympia-Trainingslager seines Teams in Izumisano in der Präfektur Osaka entfernt. Von dort war er vergangene Woche verschwunden, nachdem er die Qualifikation für die Spiele verpasst hatte. Er sollte eigentlich nach Hause fliegen. Doch er ließ einen Zettel in seinem Hotelzimmer zurück, auf dem stand, dass er in Japan arbeiten wolle.
Nagoya, Präfektur Aichi, Japan (Archiv) - SNA, 1920, 17.07.2021
Vermisster Olympia-Teilnehmer aus Uganda will sich offenbar in Japan niederlassen

Dänischer Karikaturist Kurt Westergaard ist tot

Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard ist Medienberichten zufolge tot. Er starb friedlich nach langer Krankheit im Alter von 86 Jahren, berichtet die Zeitung „Berlingske“ unter Berufung auf seine Familie. Westergaard wurde 2005 weltberühmt, als eine Reihe von Karikaturen des Propheten Mohammed in der Zeitung „Jyllands-Posten“ Dänemark in die größte außenpolitische Krise seit dem Zweiten Weltkrieg stürzte. Die Zeichnungen lösten in vielen islamischen Ländern teilweise gewaltsame Massenproteste aus.
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