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Bericht: USA und Deutschland finden Einigung im Streit über Nord Stream 2

© SNA / Dmitri Leltschuk / Zur BilddatenbankBau der Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland (Archiv)
Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland (Archiv) - SNA, 1920, 19.07.2021
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Washington und Berlin haben ihre Differenzen über die Gaspipeline Nord Stream 2 beigelegt, berichtet Reuters am Montag unter Berufung auf anonyme Quellen.
„Alles sieht gut aus. Wir erwarten, dass diese Verhandlungen in den kommenden Tagen zu einer Lösung führen werden“, sagte eine Quelle.
Laut einem weiteren Gesprächspartner der Agentur nähern sich nun die Parteien einer Einigung, die eine Verlängerung der US-Sanktionen gegen den Pipeline-Betreiber Nord Stream 2 AG und seinen Vorstandsvorsitzenden Matthias Warnig verhindern soll.
Des weiteren beabsichtigen die Vereinigten Staaten und Deutschland, mehr Geld bereitzustellen, um die Energiewende in der Ukraine sowie die Energiesicherheit und -effizienz zu unterstützen, so die Quellen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte vergangene Woche nach Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden, dass sie Nord Stream 2 im Zusammenhang mit den Beziehungen zu Russland und der Ukraine diskutiert hätten. Berlin und Washington hätten zu diesem Projekt unterschiedliche Positionen. Ihr zufolge soll die Ukraine ein Transitland für russisches Gas bleiben. Die im Bau befindliche Gaspipeline werde nicht den ukrainischen Transit ersetzen, sagte die Kanzlerin.

Nord Stream 2

Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen der Pipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Die Gasleitung soll von der russischen Küste durch die Ostsee nach Deutschland verlaufen. Das Projekt ist zu 98 Prozent fertiggestellt.
Anfang Juni war der erste Strang der Gaspipeline in Betrieb genommen worden. Der zweite Strang kann bis Ende August fertiggestellt werden.
Moskau hat wiederholt dazu aufgerufen, die politische Instrumentalisierung der Situation zu unterlassen. Unter anderem verwies Moskau darauf, dass die Gaspipeline nicht nur für Russland, sondern auch für die Europäische Union vorteilhaft sei.
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