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Nord Stream 2: Rohrlegeschiff „Akademik Cherskiy“ in deutsche Gewässer eingelaufen

© SNA / Mikhail Golenkov / Zur BilddatenbankDas Rohrlegeschiff "Akademik Cherskiy"
Das Rohrlegeschiff Akademik Cherskiy  - SNA, 1920, 19.07.2021
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Das russische Rohrlegeschiff „Akademik Cherskiy“ hat dänische Gewässer verlassen, wo es an der Pipeline Nord Stream 2 baute, und Kurs auf die Wirtschaftszone Deutschlands genommen. Das erfuhr SNA vom Pressedienst des Betreiberunternehmers Nord Stream 2 AG.
Nach Angaben des globalen Überwachungssystems für Schiffe, Marine Traffic, ist die „Akademik Cherskiy“ in der Nacht zum Montag in deutsche Gewässer eingelaufen. Das Schiff soll laut dem Betreiber 2,6 Kilometer Rohre für den zweiten Strang der Gaspipeline verlegen. „Alle Arbeiten werden in Übereinstimmung mit den vorliegenden Genehmigungen durchgeführt“, hieß es. Die zuständigen Dienststellen Deutschlands haben entsprechende Meldungen für Seefahrer veröffentlicht.

Nord Stream 2

Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen der Pipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr. Die Gasleitung soll von der russischen Küste durch die Ostsee nach Deutschland verlaufen. Das Projekt ist zu 98 Prozent fertiggestellt.
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Es ist vor allem Kiew, das aus Angst vor Einnahmeverlusten bei dem russischen Gastransit durch sein Territorium entschieden gegen die Pipeline eintritt. Auch die USA, die ihr Flüssigerdgas (LNG) in der Europäischen Union abzusetzen versuchen, weisen das Projekt zurück. Im Dezember 2019 hatten die USA restriktive Maßnahmen gegen Unternehmen verhängt, die am Bau der russischen Gaspipeline beteiligt waren, weshalb der Bau unterbrochen werden musste. Ein Jahr später wurde die Rohrverlegung wieder aufgenommen.
Anfang Juni war der erste Strang der Gaspipeline in Betrieb genommen worden. Der zweite Strang kann bis Ende August fertiggestellt werden.
Moskau hat wiederholt dazu aufgerufen, die politische Instrumentalisierung der Situation zu unterlassen. Unter anderem verwies Moskau darauf, dass die Gaspipeline nicht nur für Russland, sondern auch für die Europäische Union vorteilhaft sei.
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