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Ex-Renault-Chef Ghosn bei Flucht geholfen: Zwei US-Amerikaner in Japan zu Haftstrafen verurteilt

© CC0 / Pixabay/Ichigo121212Gefängnis (Symbolbild)
Gefängnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.07.2021
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Im Zusammenhang mit der spektakulären Flucht des früheren Automanagers Carlos Ghosn sind ein 60-Jähriger ehemaliger US-Elite-Soldat und sein 28-jähriger Sohn am Montag in Japan zu Haftstrafen verurteilt worden, meldet die örtliche Nachrichtenagentur Kyodo News.
Das Gericht in Tokio warf Michael und Peter Taylor demnach vor, sie hätten Ghosn, dem Ex-Vorstandschef des französisch-japanischen Autobündnisses Renault-Nissan-Mitsubishi, zu seiner Flucht aus Japan verholfen.
Der ehemalige Autoboss war am 19. November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Im April 2019 kam er unter strengen Auflagen auf Kaution aus der Untersuchungshaft frei. Die verurteilten Amerikaner versteckten Ghosn laut Kyodo News in einer Kiste und brachten ihn per Privatjet außer Landes – wissend, dass dies gegen Ghosns Kautionsauflagen verstößt.
Michael Taylor muss für zwei Jahre ins Gefängnis, sein Sohn für ein Jahr und acht Monate. Die beiden hatten sich schuldig bekannt und entschuldigt. Ihre Verteidigung hatte Bewährungsstrafen gefordert.
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Ghosn hat neben der französischen auch die libanesische sowie die brasilianische Staatsbürgerschaft. Er floh nach Angaben der Agentur in den Libanon, der kein Auslieferungsabkommen mit Japan hat.
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