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Verletzt, aggressiv und geistig verwirrt: Mann sorgt für Polizeieinsatz in Kronberg im Taunus

© CC0 / planet_fox / PixabayEinsatz der deutschen Polizei (Symbolbild)
Einsatz der deutschen Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.07.2021
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Im westhessischen Kronberg im Taunus hat ein offensichtlich geistig verwirrter junger Mann für ein Verkehrschaos und einen Polizeieinsatz gesorgt. Wegen seines „psychischen Ausnahmezustands“ musste die Polizei zu einem Reizstoffsprühgerät sowie einer Spuckschutzhaube greifen.
Der Vorfall hat sich demnach am späten Sonntagnachmittag ereignet. Die Polizeistation Königstein bekam die Meldung, dass ein junger Mann mit einer offenen Wunde am Bein durch die Straßen laufe und verwirrt wirke. Er würde direkt auf der Straße laufen, so dass Fahrzeuge abbremsen müssten.

„Eine in diesen Bereich entsandte Funkstreifenbesatzung konnte den Mann ansprechen, jedoch kam er der Aufforderung anzuhalten, nicht nach und wurde gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten aggressiv“, hieß es von der Polizei.

Der 26-Jährige lief weiter und wurde später von einer anderen Polizeistreife gestoppt. Jedoch reagierte er erneut nicht auf die Ansprache der Beamten. Er befand sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand, hieß es.
„Da der Mann auch nach mehrfacher Aufforderung den Weisungen der Polizeibeamten nicht Folge leistete und somit nicht ausgeschlossen werden konnte, ob er womöglich Waffen oder gefährliche Werkzeuge mit sich führt, kam es zum Einsatz des Reizstoffsprühgeräts gegen ihn“, so die Polizei.
Den Polizeibeamten gelang es schließlich, den Mann zu überwältigen und unter Anwendung von Handfesseln zu fixieren. Darüber hinaus wurde ihm zum Schutz der Einsatzkräfte eine Spuckschutzhaube angelegt. Der Mann wurde wegen seiner Wunde am Bein zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Er werde auch einer psychiatrischen Klinik vorgestellt. Während des Vorfalls sei niemand verletzt worden.
Depression (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.02.2021
DAK: Krankschreibungen wegen psychischer Probleme auf Höchststand

Über Million geistig Behinderte in Deutschland

In Deutschland leben rund 7,9 Millionen schwerbehinderte Menschen, teilte das Statistische Bundesamt im Jahr 2020 mit. Das waren rund 136.000 oder 1,8 Prozent mehr als am Jahresende 2017. Der Anteil der schwerbehinderten Menschen an der gesamten Bevölkerung in Deutschland betrug damit 9,5 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte (50,4 Prozent) waren Männer, 49,6 Prozent waren Frauen. Als schwerbehindert gelten Personen, denen die Versorgungsämter einen Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent zuerkannt sowie einen gültigen Ausweis ausgehändigt haben. Geistige oder seelische Behinderungen hatten insgesamt 13 Prozent der schwerbehinderten Menschen, hieß es. Das sind als mehr als eine Million Menschen.
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