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Мусор после проливных дождей в Бад-Нойенар-Арвайлере, Германия  - SNA, 1920
Hochwasser in Deutschland
Aktuelle Informationen zu Hochwasser in Deutschland

„Erste Soforthilfen noch im Juli“: Scholz verspricht mehr als 300 Millionen Euro für Flut-Betroffene

© REUTERS / Wolfgang RattayOlaf Scholz und Rheinland-Pfalzs Ministerpräsidentin Malu Dreyer besichtigen ein Schadensgebiet in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Symbolbild)
Olaf Scholz und Rheinland-Pfalzs Ministerpräsidentin Malu Dreyer besichtigen ein Schadensgebiet in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.07.2021
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Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat im Gespräch mit „Bild am Sonntag“ den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen westlichen Bundesländern finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Demnach können sie mit Soforthilfen in dreistelliger Millionenhöhe rechnen.
Noch am Freitag versicherte der Bundesfinanzminister: „Am Geld wird es nicht fehlen!“ Am Sonntag gibt er nun mehr Details dazu. „Erstens eine Soforthilfe, bei der letzten Flut waren dafür deutlich mehr als 300 Millionen Euro nötig. Da wird jetzt sicher wieder so viel gebraucht.“ Zu neuen Krediten soll es laut Scholz nicht kommen: „Wir können mit den uns jetzt zur Verfügung stehenden Mitteln machen, was jetzt nötig ist.“
Hochwasserkatastrophe - SNA, 1920, 16.07.2021
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Die ersten Soforthilfen müssten möglichst noch im Juli an die Betroffenen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gehen, so der Minister. Nach seinen Worten könne am besten vor Ort entschieden werden, wer am dringendsten Unterstützung brauche.
„Wer sein Geschäft, sein Haus verloren hat, kann die Schäden nicht alleine tragen. Wir müssen jetzt als Land zusammenstehen und den Flut-Opfern schnell, großzügig und unbürokratisch helfen“, zitiert ihn das Blatt.

Aufbauprogramm

Im Kabinett will Scholz am Mittwoch auch für ein Aufbauprogramm werben, um die zerstörten Häuser, Straßen und Brücken zügig reparieren zu lassen. „Wie wir von der vorherigen Katastrophe wissen, geht es um Milliarden Euro“, sagte der SPD-Politiker. Zwar brauche die Aufbauhilfe etwas mehr Zeit, aber alles solle noch in diesem Jahr stehen, betonte er gegenüber „Bild am Sonntag“. „Die Mittel für den Wiederaufbau werden erfahrungsgemäß schrittweise in den kommenden Jahren benötigt, das stemmen wir“, so Scholz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits am Donnerstag Hilfe für die Betroffenen zugesichert. Am Sonntag soll sie die schwer verwüstete Region in Rheinland-Pfalz besuchen.

Corona-Flutpauschale

Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sprach mit „Bild am Sonntag“ über die Maßnahmen, die nach der Hochwasserkatastrophe zu ergreifen wären. Altmaier wies darauf hin, die Existenzgrundlage von vielen Unternehmen in den Tourismus- und Weinbaugebieten sei zerstört. Dementsprechend erläuterte er den Vorschlag, den betroffenen Unternehmen, die auch unter den Konsequenzen der Corona-Krise leiden, eine Pauschale von bis zu 10.000 Euro anzubieten. Denn diese seien laut Altmaier „doppelt schlimm getroffen“.
Rettungsdienst (Symbolfoto) - SNA, 1920, 17.07.2021
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Hochwasser in Deutschland: Zahlen

Das verheerende Hochwasser im Westen Deutschlands geht zwar momentan zurück, das Ausmaß der Katastrophe bleibt jedoch nach wie vor unklar. In den Trümmern wird weiter nach Toten und Verletzten gesucht. Bis zum Sonntagvormittag stieg die Zahl der Toten auf 156. Allein in und um Ahrweiler sind infolge der Flutkatastrophe mindestens 110 Menschen ums Leben gekommen.
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