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Nach wie vor: Zahl der Asylanträge in Deutschland auf EU-Hoch – EASO

© AFP 2021 / David GannonDie EU-Flagge mit Berlins Fernsehturm im Hintergrund (Symbolbild)
Die EU-Flagge mit Berlins Fernsehturm im Hintergrund (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.07.2021
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Zwar liegen die Asylzahlen in der EU deutlich unter dem Stand vor der Corona-Pandemie, eines bleibt jedoch unverändert: Asylbewerber zieht es vor allem nach Deutschland.
Die „Welt am Sonntag“ liefert Zahlen aus einem bisher unveröffentlichten Bericht der EU-Asylbehörde EASO. Demnach stellten Geflüchtete im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 47.231 neue Asylanträge in der Bundesrepublik. Die meisten davon stammen aus Syrien (36 Prozent), Afghanistan (18 Prozent) und aus dem Irak (6,6 Prozent). Dies entspricht grundsätzlich der Statistik, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) am Dienstag vorgelegt hatte.
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Die BaMF-Zahlen sind jedoch etwas höher: Die Behörde verzeichnete 58.927 Asylerstanträge in den ersten sechs Monate 2021. Die pandemiebedingten Reisebeschränkungen führten auch zu einem deutlichen Rückgang in Asylzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2020 gab es in Deutschland 102.581 erste Asylbewerber, 43 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum dieses Jahres.
Nach Angaben der Zeitung suchten im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 194.808 Geflüchtete in der EU plus Schweiz und Norwegen Zuflucht. Frankreich landete mit 32.212 Asylanträgen auf Platz zwei vor Spanien mit 25.823 und Italien mit 20.620. Österreich liegt mit 9651 Asylbewerbern an sechster Stelle. Lettland, Estland und Ungarn mit zweistelligen Zahlen der Asylanträge rangierten am Ende der Liste.
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