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Mehr als 1100 Quadratkilometer: Waldbrände wüten im Nordwesten der USA

© REUTERS / David SwansonWaldbrände in den USA
Waldbrände in den USA - SNA, 1920, 18.07.2021
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Der Nordwesten der USA kämpft derzeit mit Waldbränden, die als „Bootleg-Feuer“ bezeichnet werden. Rund 1100 Quadratkilometer sind von den Bränden eingenommen, berichtet die Deutsche Presseagentur.
Im Nordwesten kämpfen die Feuerwehrleute aktiv gegen die Brände. Die Windbedingungen haben sich zum Wochenende hin verschlechtert. Die trockenen, instabilen und windigen Bedingungen haben das Bootleg-Feuer im Süden Oregons weiter verstärkt, da die weitgehend ungebremsten Flammen jeden Tag um Meilen zunehmen. Das Bootleg-Feuer ist nur eines der zahlreichen Waldbrände im Westen der USA.
Die Feuersbrunst hat 2000 Menschen zur Evakuierung gezwungen und gefährdet ungefähr 5000 Häuser, darunter Wohnhäuser und kleine Gebäude in der ländlichen Gegend nördlich der kalifornischen Grenze. Dutzende Häuser sind bereits zerstört, nur 22 Prozent des Feuers wird kontrolliert.

„Dieses Feuer ist groß und bewegt sich so schnell, dass es jeden Tag vier bis fünf Meilen weit fortschreitet“, sagte der Einsatzleiter Joe Hassel.

Hitze, Winde und Trockenheit dienen als Zeichen der Klimakrise, die die Situation verschlechtert haben. Das Zentrum des Bootleg-Feuers befindet sich ungefähr 350 Kilometer südöstlich von Portland und Vancouver, seine Fläche ist ungefähr 200 Kilometer größer als die Fläche des Stadtstaats Berlin. Die Behörden haben 195 Helikopter und 2106 Menschen eingesetzt, um gegen das Feuer zu kämpfen.
Feuerwehr (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.07.2021
Ein Toter bei Waldbränden in Russland
Die Temperaturen in den USA sind momentan sehr hoch: Im Death Valley hatten sie am Samstag mehr als 53 Grad Celsius erreicht. Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, hatte den Notstand verhängt, da das Feuer negative Konsequenzen für die Energieversorgung hatte und die hohen Temperaturen große Flächen in Gefahr brachten.
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