Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA, 1920
Österreich
Aktuelle Nachrichten aus Österreich

Für „fairen Wettbewerb“ im Gütertransport: ÖBB-Chef will höheren CO2-Preis für Straßentransit

© AFP 2021 / Georg HochmuthÖBB-Chef Andreas Matthä (Archivbild)
ÖBB-Chef Andreas Matthä (Archivbild) - SNA, 1920, 17.07.2021
Abonnieren
ÖBB-Chef Andreas Matthä hat erneut für eine „Kostenwahrheit“ im Gütertransport plädiert. Dafür will er den CO2-Preis für den Straßentransit deutlich erhöhen, berichtet der Österreichische Rundfunk (ORF).
„Wir brauchen nichts geschenkt, wir brauchen nur faire Wettbewerbsbedingungen“, meinte der ÖBB-Chef Matthä gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal am Samstag in Bezug auf Gütertransportwege. Für einen guten Hebel dazu hält er die CO2-Bepreisung: Denn derzeit werden Verschmutzungszertifikate nur in der Industrie angewandt.
Umweltverschmutzung (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.07.2021
„Totalitäre Klima-Diktatur Brüssels“? Diskussionen und Kritik um neues Umweltschutz-Paket der EU
Dies sollte geändert werden, findet Matthä. Hierbei zeigte er Unterstützung für ein neues EU-Klimapaket „Fit for 55“, das eine CO2-Bepreisung für den Verkehr vorsieht. Zudem wies der ÖBB-Chef auf den Vorstoß der Europäischen Investitionsbank hin, der den aktuellen CO2-Preis von 50 Euro auf 250 Euro erhöhen soll. „Das ist ein guter Wert, der tatsächlich auch Verlagerungseffekte erzeugt“, äußerte sich Matthä.
„Verkehr ist heute viel zu billig. Im gesamten Produktionsprozess werden Logistikkosten nicht mehr kalkuliert. Es braucht Fairness zwischen den Verkehrsträgern, die die Umweltaspekte mit berücksichtigt“, sagte er gegenüber Ö1.
Matthä gehe davon aus, dass die daraus folgende Verteuerung von Treibstoffen, zusätzlich etwa zwölf bis 13 Cent pro Liter, sozial abgefedert werden müsse. Das EU-Programm lobte Matthä als „ambitioniert“ und betonte, seine Klimaziele seien nicht zu erreichen, ohne mehr auf die Bahn zu setzen. Auch in Bezug auf den Infrastrukturausbau zeigte sich der ÖBB-Chef optimistisch: „Bis 2040 die Kapazitäten zu verdoppeln ist möglich.“ Im Sinne der weiteren Elektrifizierung des gesamten Verkehrs würden bei den ÖBB Dieselstrecken auf Strom umgebaut, so Matthä.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала