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Organisierte Kriminalität: Neun „Vernichtungszentren“ in Mexiko entdeckt

© AFP 2021 / ISAAC GUZMANPolizei in Mexiko (Symbolbild)
Polizei in Mexiko (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.07.2021
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In Mexiko sind mindestens neun Orte entdeckt worden, an denen Gruppen des organisierten Verbrechens in großen Mengen die Leichen ihrer Opfer verbrannt haben. Laut der Beauftragten des mexikanischen Staates für die Suche nach vermissten Personen, Karla Quintana, wurden im Nordosten des Landes mehr als 500 Kilogramm Menschenknochen gefunden.
Es sei jedoch erst ein kleiner Teil des als La Bartolina bekannten Ortes abgesucht worden, so Quintana weiter. Weitere „Massengräber“ wurden den Angaben nach in vier Bundesstaaten in Nordmexiko gefunden. Den Einschätzungen zufolge waren die meisten der Opfer zwischen 2009 und 2012 gestorben. Die Überreste von Zehntausenden Menschen wurden nicht identifiziert.
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Im Schnitt werden in Mexiko knapp 100 Tötungsdelikte pro Tag verübt. Die meisten Taten werden nie aufgeklärt. Zum Vergleich: In Deutschland waren es im gesamten vergangenen Jahr 245 Fälle.
Mexiko ist regelmäßig Schauplatz von Zusammenstößen zwischen kriminellen Kartellen und erlebt auch heute eine Welle der Gewalt, insbesondere zwischen den Drogenkartellen, die um die Kontrolle der Routen in die USA kämpfen.
Offiziellen Statistiken zufolge gelten in Mexiko rund 221.198 Menschen als vermisst. Diese Zahl bezieht sich auf den Zeitraum von 1964 bis 2021.
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