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Bayern-Vize warnt vor „Apartheidsdiskussion“ beim Impfen – Söder fordert Entschuldigung

CC BY-SA 3.0 / Michael Lucan / Wikimedia CommonsBayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler)
Bayerns stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) - SNA, 1920, 17.07.2021
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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat seinen Vize Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wegen umstrittener Äußerungen kritisiert und zu einer Entschuldigung aufgefordert. Darüber informiert die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Samstag.
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wollte am Mittwoch Ungeimpfte, einschließlich sich selber, verteidigen. Im Ergebnis stieß er aber auf viel Kritik, als er den herrschenden Impfzwang seitens der Politik ablehnte und hierbei auf eine potenzielle „Apartheidsdiskussion“ hinwies.
„Wir dürfen nicht unter dem Eindruck von Corona von Grundrechten abweichen. Eine Impfung ist ein medizinischer Eingriff, die Entscheidung darüber ist ein elementares bürgerliches Freiheitsrecht. Für mich wäre der Druck nur gerechtfertigt, wenn ein Geimpfter sagen könnte, der Ungeimpfte schadet mir unzumutbar. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in eine Apartheidsdiskussion kommen“, sagte Aiwanger der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Seine Wortwahl nannte sein Chef Söder auf dem Bezirksparteitag der Oberbayern-CSU in Unterhaching bei München am Samstag nun „unangemessen“ für einen stellvertretenden Ministerpräsidenten und „verstörend“. Aiwanger solle diese zurücknehmen und sich dafür entschuldigen, so der Regierungschef.
Impfung (Symbolbild)  - SNA, 1920, 13.07.2021
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Bereits vor Tagen hatte Aiwanger deutlich gemacht, er habe damit nicht sagen wollen, dass Unterschiede zwischen Geimpften und Nichtgeimpften mit der Apartheid verglichen werden könnten. „Ich habe davor gewarnt, dass wir durch eine unüberlegte Vorgehensweise in der Impfpolitik den Impfgegnern Munition liefern und in eine Apartheidsdiskussion geraten“, zitiert ihn DPA.
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