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WHO-Chef über Corona-Ursprung: These über Labor-Leck zu schnell beiseitegelegt

© SNA / Ekaterina Schtukina / Zur BilddatenbankTedros Adhanom Ghebreyesus
Tedros Adhanom Ghebreyesus - SNA, 1920, 16.07.2021
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Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat von China mehr Transparenz und Zusammenarbeit bei der Untersuchung der Pandemie-Ursprünge gefordert, melden internationale Nachrichtenagenturen.
Bei einer Pressekonferenz in Genf appellierte Tedros am Donnerstag an Peking, Rohdaten zu den ersten Tagen der Coronavirus-Ausbreitung in der Stadt Wuhan (zentralchinesische Provinz Hubei) bereitzustellen.
„Wir bitten China, transparent und offen zu sein und zu kooperieren“, zitiert Reuters den WHO-Chef.
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Experten der WHO waren Anfang dieses Jahres nach Wuhan gereist, um den möglichen Ursprung der Pandemie zu untersuchen. Laut dem Abschlussbericht gehen die Forscher von einer Übertragung des neuartigen Coronavirus von der Fledermaus auf den Menschen über ein Zwischenwirt-Tier aus. Die These, dass das Virus aus Versehen aus einem Viren-Labor entwichen sei und sich verbreitet habe, gilt nach Einschätzung der Wissenschaftler als „extrem unwahrscheinlicher Weg“.
Nun sagte Tedros jedoch, die Theorie, dass das Virus aus dem Institut für Virologie in Wuhan entwichen sein könnte, sei vorzeitig beiseitegelegt worden.

„Ich war selbst Labortechniker, ich bin Immunologe und ich habe im Labor gearbeitet, und es passieren Laborunfälle“, so der WHO-Direktor laut AP. „Das geschieht häufig.“

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Der erste offizielle Covid-19-Fall in China datiert von Dezember 2019. Er wurde mit einem Fischmarkt in der Stadt Wuhan in Verbindung gebracht. Schon bald nach Beginn der Pandemie war darüber spekuliert worden, dass das Virus SARS-CoV-2 bei einem Unfall aus dem Institut für Virologie in Wuhan entwichen sein könnte.
US-Präsident Joe Biden sagte zuletzt, es gehe darum herauszufinden, ob das Coronavirus natürlicher Herkunft sei oder das Ergebnis eines „Experiments, das in einem Labor schiefgegangen ist“, meldet Reuters. Die chinesische Regierung hat die Hypothese eines Labor-Lecks stets energisch bestritten.
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