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US-Bundesstaat verbietet Täuschung bei Vernehmung von Minderjährigen

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Der Gouverneur des US-Bundesstaates Illinois, J.B. Pritzker, hat das erste Gesetz im Land unterschrieben, das es den Strafverfolgungsbehörden verbietet, bei Vernehmung von Minderjährigen zu lügen und andere betrügerische Praktiken anzuwenden, berichtet die Zeitung „The Washington Post”.
Das Gesetz, das am 1. Januar 2022 in Kraft tritt, verbietet solche Taktiken wie falsche Versprechen, die Strafe nach einem Geständnis zu erleichtern, und die Behauptung, dass belastende Beweise existieren, wenn dies nicht der Fall ist. Illinois wird der erste US-Bundesstaat sein, wo dieses Verbot gelten wird.
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Der Einsatz von Täuschungstaktiken in den USA ist während der Verhöre erlaubt, und sie werden im großen Umfang von Polizisten verwendet. Aber Experten sagen, dass sie oft zu falschen Geständnissen, besonders unter Minderjährigen, führen.
„Wir arbeiten weiterhin daran, das Unrecht der Vergangenheit zu korrigieren, das Unrecht, das von Strafverfolgungsbehörden, unter anderem Staatsanwälten, zugefügt wurde“, teilte die Staatsanwältin von Cook County, Kim Foxx, mit.
1983 wurden beispielweise zwei Halbbrüder mit geistiger Behinderung wegen Vergewaltigung und Ermordung eines elfjährigen Mädchens zu Unrecht verurteilt. Die Brüder, die damals 19 und 15 Jahre alt waren, wurden zu falschen Geständnissen gezwungen. Später wurden ihnen 75 Millionen Dollar Schadenersatz für die Jahrzehnte zugesprochen, die sie im Gefängnis verbrachten.
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