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Zahl der Todesopfer bei Unruhen in Südafrika steigt auf 212

© REUTERS / ROGAN WARDFolgen schwerer Ausschreitungen in Durban, Südafrika, 15. Juli 2021
Folgen schwerer Ausschreitungen in Durban, Südafrika, 15. Juli 2021 - SNA, 1920, 16.07.2021
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Nach Angaben einer südafrikanischen Ministerin ist die Zahl der Todesopfer bei den Ausschreitungen im Land am Sonntag auf 212 gestiegen.
„Die Gesamtzahl der Todesopfer in der Provinz Gauteng betrug 32, und weitere 137 Menschen wurden inhaftiert. Insgesamt wurden 862 Menschen in Gauteng inhaftiert. (…) In der Provinz [von KwaZulu-Natal] wurde über weitere 89 Opfer berichtet, die Gesamtzahl der Todesopfer beträgt 180. Insgesamt wurden in der Provinz 1.692 Verhaftungen vorgenommen“, sagte die Ministerin im Präsidialamt, Kumbudzo Ntshaveni, bei einem Briefing.
Gleichzeitig betonte die Ministerin, dass sich die Lage in beiden Provinzen normalisiert habe.
Am Mittwoch seien rund 100 Gewaltakte registriert worden. Am Donnerstag sei ihre Zahl auf etwa drei Dutzend zurückgegangen. Bislang seien zahlreiche Läden zerstört worden.

Blutigste Unruhen seit 1994

Auslöser der Unruhen war die Inhaftierung von Ex-Präsident Jacob Zuma, dessen Anhänger auf die Straße gingen. Immer stärker rückten aber Wut und Enttäuschung über die soziale Ungleichheit in den Mittelpunkt, die auch 27 Jahre nach Ende der Apartheit immer noch existiert.
Medienberichten zufolge geht es um die blutigsten Unruhen seit Beginn der Demokratie 1994. Die meisten Opfer kamen demnach bei Massenpaniken während der Plünderungen um, einzelne starben bei Explosionen von Geldautomaten.
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