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Selenskis Büroberater wirft Merkel Aufgabe der Interessen der Ukraine vor

© REUTERS / STEFANIE LOOSBundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski (Wolodymyr Selenskyj)
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wladimir Selenski (Wolodymyr Selenskyj) - SNA, 1920, 16.07.2021
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat laut einem Berater des Präsidialbüros von Wladimir Selenski Russland der Ukraine vorgezogen.
Wie Alexej Arestowitsch, der auch die ukrainische Delegation in der trilateralen Kontaktgruppe berät, sagte, waren der Besuch des ukrainischen Präsidenten in Deutschland und seine Verhandlungen mit der deutschen Staatsführung erfolglos.
„Frau Merkel hat sieben Jahre durchgehalten, aber am Ende hat sie die ukrainischen Interessen ein wenig zugunsten Russlands aufgegeben“, sagte Arestowitsch in einer Sendung von „Ukraine 24“.
Selenski habe in einer Reihe von Fragen keine gemeinsame Sprache mit Merkel gefunden, darunter bei der Fertigstellung der Gaspipeline Nord Stream 2 und der Umsetzung der sogenannten „Steinmeier-Formel“.
„Höfliche Äußerungen während der Pressekonferenz sind dazu da, um einfach nicht zu streiten“, sagte der Berater und nannte die Kanzlerin „eine scheidende Politikerin“. Er äußerte außerdem die Meinung, dass westliche Länder über den wachsenden Einfluss Chinas besorgt und bereit sind, mit Russland zu verhandeln.
„Die Deutschen nennen das nach meinem Verständnis die Wahrung deutscher nationaler Interessen. (...) Der Preis kann für die Ukraine hoch sein, selbst in Bidens Umgebung gibt es solche Leute“, schloss der Berater.
Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland (Archiv) - SNA, 1920, 12.07.2021
„Gedankt wurde Russen das nicht“: Nord-Stream-2-Chef wirft USA „unberechenbare Politik“ vor
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenski traf sich am 12. Juli mit Merkel in Berlin. Sie besprachen die Lösung der Situation im Donbass, den Bau von Nord Stream 2, den Kiew ablehnt, die Umsetzung von Reformen und die Korruptionsbekämpfung.
Der Präsident der Ukraine forderte Garantien für eine stabile Gasversorgung der Ukraine für zehn bis fünfzehn Jahre, falls die Pipeline in Betrieb genommen wird, und bezeichnete sie alsBedrohung der Energiesicherheit des Landes. Selenski sagte anschließend, er sei trotz der Meinungsverschiedenheiten mit den Ergebnissen seines Treffens mit der Kanzlerin zufrieden.
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