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Türkisches Patrouillenboot feuert Schüsse auf zyprische Küstenwache ab

CC BY 3.0 / Guillaume Piolle / Wikimedia CommonsEin Boot der türkischen Küstenwache (Symbolbild)
Ein Boot der türkischen Küstenwache (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.07.2021
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Die Besatzung eines türkischen Patrouillenbootes hat laut Zyperns Nachrichtenagentur CNA am Freitagmorgen Schüsse in Richtung eines Bootes der zyprischen Küstenwache abgefeuert.
Das zyprische Boot mit drei Insassen habe sich vor dem zyprischen Hafen von Kato Pyrgos im nordwestlichen Teil der Insel befunden, meldet die Agentur unter Berufung auf die Polizei. Die Küstenwache habe eine übliche Kontrolle zur Abwendung der illegalen Migration absolviert, als sie ein türkisches Patrouillenboot gemerkt habe, das elf Seemeilen vom Hafen entfernt gewesen sei.
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Die türkische Küstenwache habe begonnen, die Zyprer zu verfolgen, und habe vier Warnschüsse in Richtung des Bootes abgefeuert, schreiben örtliche Medien. Das Schiff sei gezwungen gewesen, im Hafen von Kato Pyrgos Zuflucht zu suchen.
Der Vertreter des zyprischen Verteidigungsministeriums, Christos Pieris, sprach im örtlichen Sender „Radio Proto“ von „keinem einfachen Zwischenfall“. Eine Ermittlung sei eingeleitet worden.
Nach Informationen der türkischen Tageszeitung „BirGün“ gibt es noch kein offizielles Statement von der türkischen Seite über den Vorfall vor Kato Pyrgos.
Das Verhältnis zwischen Zypern und der Türkei ist wegen der Besetzung des Nordteils der Insel durch türkische Truppen äußerst angespannt. Kato Pyrgos in der Tylliria-Region ist das einzige griechisch-zyprische Dorf in der Morfou-Bucht und liegt zwischen Kokkina (Erenköy, Exklave der Türkischen Republik Nordzypern) und der UN-Pufferzone, der sogenannten Grünen Linie.
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Die Situation auf der Insel verschlimmerte sich durch Schleuser, die immer wieder Migranten aus der Türkei nach Zypern und damit auch in die EU bringen. Die Menschen werden zunächst von der Türkei aus in den türkisch-zyprischen Norden der Insel gebracht. Anschließend überqueren sie die Trennungslinie zum Süden der Insel über unwegsames Gelände, obwohl sie streng überwacht wird. Die Flüchtlingscamps der kleinen Inselrepublik sind überfüllt.
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