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„Forum Österreich-Russland“: Neue Struktur zu bilateraler Kooperation – Botschafter mit mehr Details

CC BY-SA 2.0 / Flazingo Photos / flickr / Händedruck (Symbolbild)
Händedruck (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.07.2021
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Russlands Botschafter in Österreich, Dmitri Ljubinski, hat auf seinen sozialen Netzwerken über ein neues Dialogformat zwischen den beiden Ländern informiert. Die neue gesellschaftlich-politische Organisation heißt „Forum Österreich-Russland“ (FOR).
„Heute fand die konstituierende Generalversammlung der gesellschaftlichen Organisation ,Forum Österreich-Russland’ statt“, teilte die Botschaft der Russischen Föderation in Wien via Facebook mit. Botschafter Ljubinski nahm als Ehrengast daran teil. Die neue „österreichische politische und gesellschaftliche Struktur“, Forum Österreich-Russland (FOR), wurde im Palais Kaiserhaus im Zentrum von Wien gegründet.
Der Mitteilung zufolge wurde FOR bereits als Nichtregierungsorganisation registriert. Auch seine Gremien seien inzwischen gebildet worden. Dr. Richard Schenz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreichs, soll dabei als Präsident des Forums dienen, wobei Dr. Christoph Matznetter, Abgeordneter des österreichischen Nationalrats, als sein Vize gewählt worden ist. Zum FOR-Generalsekretär wurde Dr. Ernst Huber ernannt.
„Ich bin davon überzeugt, dass diese aussichtsvolle überparteiliche Plattform mit konkreten Taten zur Verstärkung des zivilgesellschaftlichen Dialogs und zum Ausbau der geschäftlichen und humanitären Verbindungen unserer Länder beitragen wird“, zitiert der Pressedienst der Botschaft Ljubinskis Worte.
Dem Diplomaten zufolge soll das Forum seine Aktivitäten sowohl selbständig als auch in enger Kooperation mit etablierten Formaten der russisch-österreichischen Zusammenarbeit durchführen. Dazu gehören unter anderem der Sotchi-Dialog, der bilaterale Geschäftsrat oder die Freundschaftsgruppe im Parlament sowie einzelne Bundesländer. Laut Russlands Botschafter sollte die Schirmherrschaft über Aktivitäten des FOR gemeinsam von den Botschaftern Russlands in Wien und Österreichs in Moskau ausgeübt werden.
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Eine besondere Bedeutung laut Ljubinski bekommt diese Initiative im Kontext der Post-Covid-Erholung. „Dank der laufenden Vakzinierung werden die Beschränkungen nach und nach gelockert, was es uns ermöglicht, mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft zu schauen und Kontakte stufenweise wiederaufzunehmen oder zumindest zu planen“, so der russische Botschafter.
„Die Türen der Russischen Botschaft in Wien sind nach wie vor für enge Kontakte mit Ihnen und für inhaltsvolle Besprechungen von gegenseitig vorteilhaften und interessanten Projekten und Ideen immer offen“, betonte er.
Laut Ljubinski kann man bereits von einer Wiederbelebung politischer Kontakte und Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen zwischen den beiden Ländern sprechen. Er verwies dabei auf die Teilnahme des Bundeskanzlers Sebastian Kurz an dem St. Petersburger internationalen Wirtschaftsforum per Videokonferenz als europäischer Hauptehrengast im Juni. Der Diplomat bestätigte zudem, dass ein Besuch von Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Wien in Vorbereitung sei.
„Für den Herbst sind die Sitzungen der bilateralen Gemischten Kommission für Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie des Geschäftsrates geplant“, teilte Ljubinski mit.
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